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Alles zur neuen Kaufprämie für Elektro-Autos und Hybride

Im Zuge der Corona-Krise wurde nun die neue Kaufprämie für Autos beschlossen: Die Umweltprämie wird zur Innovationsprämie und beschert Käufern von Elektroautos und Plug-in-Hybriden hohe Rabatte. Ab sofort gibt es auch eine Wallbox-Förderung. Alles was du wissen musst, findest du hier.

Was die Innovationsprämie für Autokäufer bedeutet

Mit dem im Juni 2020 verabschiedeten Corona-Konjunkturpaket fördert der Bund seit 01. Juli 2020 vorrangig den Ausbau der Elektromobilität. Um dies zu verdeutlichen wird aus der bestehenden Umweltprämie eine „Innovationsprämie“ für elektrische oder teilelektrische Fahrzeuge, die erstmals ab dem 04. Juni 2020 neuzugelassen wurden. Wer sich hingegen weiterhin für ein klassisches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor interessiert, profitierte bis Ende 2020 immerhin von der generellen Senkung des Mehrwertsteuersatzes. Die Innovationsprämie auf Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge wurde im November 2020 bis Ende 2025 verlängert.

Die folgende Übersicht zeigt dir, wie viel Rabatt du maximal für ein Auto erhalten kannst:

Fahrzeugart/Preis Staatlicher Anteil Herstelleranteil Gesamte Prämie
E-Autos bis netto 40.000 Euro 6.000 Euro 3.000 Euro 9.000 Euro
E-Autos bis netto 65.000 Euro 5.000 Euro 2.500 Euro 7.500 Euro
Plug-in-Hybride bis netto 40.000 Euro 4.500 Euro 2.250 Euro 6.750 Euro
Plug-in-Hybride bis netto 65.000 Euro 3.750 Euro 1.875 Euro 5.625 Euro

Unterm Strich fällt die finanzielle Unterstützung bzw. der Rabatt für Neuwagen damit sogar noch höher aus. Denn auf den Herstelleranteil von bis zu 3.000 Euro netto kommt noch die Mehrwertsteuer oben drauf. Das bedeutet: Bis zu 3.570 Euro (inkl. 19% MwSt.) Rabatt von den Herstellern plus 6.000 Euro vom Staat - also maximal 9.570 Euro Förderung für neue Elektroautos (vor weiteren Rabattaktionen der Autobauer), die mit einem Preis von bis zu 40.000 Euro beim Händler stehen (Nettopreisliste).

KfW-Förderung für private Ladepunkte

Unterstützung finden E-Auto-Käufer jetzt auch bei der KfW. Die "Kreditanstalt für Wiederaufbau" als Bank des Bundes unterstützt Privatleute bei der Anschaffung von Wallboxen für die eigenen vier Wände. Wer sein E-Auto oder Plug-in-Hybrid zuhause laden will, kann ab sofort mit bis zu 900 Euro Förderung rechnen. Weitere Details findest du hier.

Prämie für gebrauchte Modelle

Neben Neuwagen werden auch gebrauchte Autos mit elektrischem Antrieb und Plug-in-Hybride vom Staat bezuschusst. Hier gibt es jedoch klare Vorgaben, was unter einem "jungen Gebrauchten" zu verstehen ist. So sind Gebrauchtwagen nur bis zur zweiten Zulassung förderfähig und durften zuvor weder als Firmen- noch als Dienstwagen genutzt worden sein.

Der Ersterwerber darf insgesamt keine staatliche Aufwendung für den Neuwagen erhalten haben. Eine weitere Voraussetzung sieht vor, dass ein gebrauchtes E-Auto mindestens vier, aber maximal 12 Monate in erster Hand angemeldet war. Die maximale Laufleistung für die Innovationsprämie beträgt 15.000 Kilometer. Auch der Preis des Gebrauchtwagens ist limitiert.

So schreibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wörtlich (zur derzeit geltenden Umweltprämie): "Für Gebrauchtfahrzeuge beträgt der Netto-Listenpreis wegen des typischen Wertverlusts auf dem Wiederverkaufsmarkt 80 Prozent des BAFA-Listenpreises." Wie viel Förderung es für gebrauchte Elektroautos geben wird, ist derzeit noch unklar. Gemutmaßt wird allerdings, dass reine Elektroautos mit bis zu 5.000 und Plug-in-Hybride mit bis zu 3.750 Euro bezuschusst werden könnten.

Auch Dienstwagenberechtigte profitieren

Wer einen Dienstwagen nutzt und diesen monatlich versteuern muss, profitiert zukünftig ebenfalls vermehrt von der neuen Innovationsprämie. So steigt die Bemessungsgrenze, also der zuschussfähige Bruttolistenneupreis, für Elektroautos ab Juli von 40.000 auf 60.000 Euro an. Vollelektrische Firmenwagen bis zu diesem (Neu-)Preis müssen nur noch mit 0,25 % versteuert werden. Gleicher Bruttolistenneupreis aber weiterhin 0,50 % davon müssen Dienstwagenberechtigte mit einem Plug-in-Hybriden versteuern.

Um sich für diese Ermäßigung zu qualifizieren müssen Hybride 40 Kilometer rein elektrisch fahren können oder weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Die verminderten Steuersätze gelten auch für die zu entrichtenden Kilometerpauschalen.

Kfz-Steuer ändert sich ab 2021

Neben den großzügigen Geldgeschenken für die alternativen Antriebe hat der Bund im Weiteren beschlossen, dass die Bemessungsgrundlage der Kfz-Steuer für Neuwagen ab dem 01.01.2021 geändert wird. Für Neuwagen, die dann nach dem WLTP-Zyklus über 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren, soll die Kfz-Steuer deutlich steigen. Von der Abgabe weiterhin befreit sind reine Elektroautos. Die Bundesregierung verständigte sich hier auf eine Kraftfahrzeugsteuerbefreiung bis einschließlich 31.12.2030. Vorher galt diese Befreiung bis 2025.

Für diese E-Autos gibt es die Innovationsprämie

Segmentübergreifend gibt es mittlerweile zahlreiche Elektroautos und Plug-in-Hybride von unterschiedlichen Herstellern, die sich für die erweiterte Innovationsprämie ab dem 01. Juli 2020 qualifizieren. Welche das unter anderem sind, zeigen wir dir in diesem Magazin-Artikel.

Eine vollständige Liste von förderfähigen Fahrzeugen findest du zudem auf der offiziellen Webseite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Mehrwertsteuer bis Dezember gesenkt

Unabhängig von der neuen Auto-Kaufprämie sank ab dem 01. Juli 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2020 in Deutschland die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent. Damit reduzierten sich auch die Preise für Verbrenner-Autos (Benziner oder Diesel).

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