Bericht: Audi R7 – Nur geträumt

Anfang 2009 gab Audi mit der Studie Sportback Concept Ausblick auf eine künftige luxuriöse Coupé-Limousine, die als A7 vermutlich 2010 auf den Markt kommen dürfte.

Der französische Designer Gabriel Rhabi hat sich dieser konkreten Vision angenommen und einen sehr sportlich akzentuierten Gegenentwurf gezeichnet. Das rein virtuelle Pixel-Auto wurde entsprechend R7 getauft. Selbst bei genauem Hinsehen möchte man diesen R7 für ein reales Auto halten, doch „in Wirklichkeit“ ist er am Rechner entstanden. Nicht allein graphisch wirkt der Wagen realistisch, auch die Design-Ideen sind keineswegs abwegige Allmacht-Fantasien eines PS-vernarrten Photoshop-Nerds. Vielmehr hat Gabriel Rhabi in äußerst geschickter Weise bekannten Elemente einiger Audi-Modelle miteinander kombiniert. So finden sich im R7-Design A5, A6 oder TT wieder.

Auch ähnlich mächtige Varianten des beeindruckenden Single-Frame-Kühlergrills hat Audi in den letzten Jahren immer wieder bei Studien vorgestellt. Zusammen mit attraktiv gezeichneten High-Tech-Scheinwerfern bietet die ausgewogen proportionierte, bullige Front des R7 eine eindrucksvolle Präsenz.

911er-Rückleuchten

In der Seitenansicht wirkt der Viertürer ebenfalls sehr kraftvoll. Dank seiner coupéhaften, in einem kurzen Stummelheck endenden Dachlinie strahlt er aber außerdem noch viel Eleganz aus. Selbst die Heckleuchten, die eigentlich von einem Porsche 911 entliehen wurden, runden das sehr stimmige Bild harmonisch ab.

Potente Motoren für einen R7 hätte Audi reichlich im Regal. Eine besonders reizvolle Kombination wäre wohl der V12-Diesel aus dem Q7. Seine 1.000 Newtonmeter Drehmoment würden sehr gut zur maskulinen Erscheinung des R7 passen. Doch was nützt all die Träumerei: Ein solches Audi-Modell wird es definitiv nicht geben. Vielleicht vermag ja der für 2010 zu erwartende A7 darüber hinwegtrösten. (mh)

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