Bericht: McLaren P1 fährt Nordschleife in unter 7 – Im Sub-Seven-Club

Derzeit sorgen einige extreme Hybridrenner für Aufsehen in der Autowelt.

Ob Ferraris LaFerrari, der Porsche 918 oder der P1 von McLaren - sie alle gehören zu den einer neuen Generation, ausgeklügelter Hightech-Boliden. Doch wer ist der Beste? Als eine Antwort auf diese Frage gilt die Rundenzeit auf der Nordschleife, bei der kürzlich der Porsche 918 mit einer Fabelzeit vorlegte. Jetzt proklamiert McLaren, mit dem P1 ähnlich schnell oder sogar schnell gewesen zu sein. Es geht also in die nächste Runde im Duell der Hybrid-Supersportwagen und diese ist eine ganz spezielle: die Nürburgring-Nordschleife in unter sieben Minuten zu bezwingen fällt nämlich manchem Rennwagen schwer. Nun soll es der Seriensportwagen McLaren P1 geschafft haben, der mit mehr als 178 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die 20,8 kurvigen Kilometer der legendären Eifelpiste jagte. Vor einigen Wochen hatte das bereits der Porsche 918 Spyder geschafft. Wer schneller war, lässt sich nicht sagen – denn die Briten wollen ihre Zeit selbst auf Anfrage nicht preisgeben.

Schneller oder langsamer, oder gar eine Demütigung?

Ist es britisches Understatement oder war der 916 PS starke Hybrid-Bolide von McLaren etwa langsamer als der Porsche? Fakt ist: Wenn überhaupt, dann kann es nicht viel langsamer gewesen sein, denn der Zuffenhausener Hybridsportler (887 PS) soll für die Nordschleife 6 Minuten und 57 Sekunden gebraucht haben, während McLaren lediglich eine Zeit von unter sieben Minuten bestätigt und damit im schlechtesten Fall um 2 Sekunden langsamer sein könnte.

Auf der anderen Seite hieß es in einem unbestätigten Gerücht schon vor einigen Wochen, der Brite habe den Deutschen um ganze zehn Sekunden unterboten, statt 6:57 Minuten soll er lediglich 6:47 Minuten gebraucht haben – Welten in dieser Liga. Ein anderes Gerücht behauptet, McLaren wolle im Sommer 2014 bei einem neuen Versuch in der Eifel auf Zeit fahren.

Was macht Ferrari?

Wenn viel geredet, aber wenig gesagt wird, bleibt also zunächst unbeantwortet, warum die Briten ein Geheimnis um die genaue Zeit machen. Um den Verkauf ihres Boliden anzukurbeln müssten sie es nicht tun: Es sind bereits alle der 375 Hybrid-Supersportwagen verkauft, Einzelpreis rund 1,1 Million Euro.

Als Dritter im Supersportwagen-Terzett dürfte bald auch der ebenfalls ausverkaufte Hybrid-Ferrari LaFerrari in den Kampf um die schnellste Rundenzeit eingreifen. Traditionell gehören die Fahrzeuge der Italiener aber auf dem Eifel-Rundkurs nicht zu den Schnellsten, da ihnen die entsprechende Abstimmung fehlt. (mh/sp-x))

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