Bericht: Seat Leon Supercopa – AutoScout24 fährt den Lausitzring – selbst

Die Ampeln des Lausitzrings stehen noch auf Rot, doch mir kribbelt es schon im Bauch. Denn ich habe die seltene Chance, als Gaststarter beim Seat Leon Supercopa mitzufahren.

Auch wenn der rechte Kleinzeh gebrochen ist, auch wenn die Chancen, über die Qualifikation hinaus zu kommen, eher gering sind.
Denn eins ist mal klar. Beim Seat Leon Supercopa wird nicht zum Spaß gefahren. Der Erfolg in dieser Rennserie verspricht einen Karrieresprung der Rennfahrer. Nicht nur deshalb ist das Gros der Piloten deutlich jünger als 30 Jahre und kennen die Jungspunde keine Gnade. Mit dem komplett umgebauten Renn-Leon wird um jeden Zentimeter gefightet, Kaltverformung inklusive. So auch Damian Sawicki, derzeit Klassement-Führender, der in dem 300-PS-Leon-Supercopa von AutoScout24 unterwegs ist.

Freies Training und dann die Quali

Am kommenden Wochenende dreht sich der Rennzirkus erneut. Der Lausitzring ist Austragungsort der dritten Supercopa-Session 2010, die im Rahmenprogramm der DTM stattfindet. Am Freitag (04. Juni 2010) ist das freie Training, am Samstagmorgen die Qualifikation für das 23 Fahrer große Starterfeld. Hier entscheidet sich, wer an den beiden Rennläufen teilnehmen darf.

Denn bei der Supercopa-Rennserie gibt es die 110-Prozent-Reglung. Diese besagt, dass der langsamste Fahrer (wahrscheinlich ich) in der Qualifikation lediglich zehn Prozent langsamer sein darf als der Schnellste. Andernfalls wird er nicht zum Rennen zugelassen. Dieses Reglement soll die Sicherheit gewährleisten, dass keine Schnarchnasen mitfahren, denn das Fahrzeug, das ich pilotieren darf, ist für Gaststarter reserviert, die außer einer Rennlizenz nur ausreichend Mut mitbringen müssen.

Auf dem rund vier Kilometer langen Lausitzring, der in etwa 90 Sekunden (bei trockener Strecke) umrundet werden kann, bedeuten die zehn Prozent somit eine Zeitdifferenz von zirka neun Sekunden, die ich später als der Qualifikations-Schnellste eintrudeln darf. Viel? Mal sehen. 2009 lagen sieben Sekunden zwischen erstem und letztem Platz.

Kleinzeh gebrochen = gute Ausrede

Sollte ich am Samstagnachmittag und am Sonntagmorgen nicht in der Startaufstellung auftauchen, habe ich jedenfalls eine gute Ausrede parat. Am vergangenen Sonntag ist mein rechter Zeh gebrochen – nur gut, dass der Leon mit DSG ausgestattet ist und ich mit links bremsen kann.

Eine On-Board-Kamera wird das Geschehen (Training, Qualifikation und eventuell auch Rennen) aufzeichnen und wir werden das Video in unserem Youtube-Kanal präsentieren. Alle Informationen zum Rennen, zu den Fahrern, TV-Zeiten und anderen interessanten Dingen rund um den Supercopa finden Sie kostenfrei im Supercopa-Magazin (target=undefined). (mb)

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