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Corona und die Folgen für die Autoindustrie

Die aktuelle Coronavirus-Pandemie hat den Alltag für einen Großteil der Bevölkerung mit einem Schlag auf den Kopf gestellt. Was viele Wochen mit Geschichten aus dem fernen China für Staunen sorgte, aber eben weit weg war, ist nun ein globales Problem. Auch für die Automobilindustrie.

Vor allem in der Produktion wird oftmals auf engem Raum zusammengearbeitet, hier kann der Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen zwei Personen nicht eingehalten werden. Zudem sind Lieferketten unterbrochen. Als Folge stehen die Werke still. Nahezu alle Autohersteller haben das Aussetzen ihrer Produktion angekündigt. Volkswagen hat die Produktion in sämtlichen europäischen Werken gestoppt, ebenso die Konzerntöchter Audi, Bentley, Porsche, Seat und Skoda. Das gleiche gilt für die Nutzfahrzeugmarken der Gruppe: MAN, Scania und Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Autobauer schließen Werke

Die Liste lässt sich fortsetzen: BMW mit Mini und Rolls-Royce, Daimler, Jaguar Land Rover, Toyota und andere bauen gerade keine Autos. Auch die Vielzahl der Zulieferer sind zur Schockstarre verdammt. Neuvorstellungen, aktuell stehen wichtige Modellwechsel bei Audi A3, Seat Leon und Skoda Octavia auf dem Programm, werden verschoben. Denn es fehlen nicht nur die Autos aus den ruhenden Fabriken. Auch die Händler sind geschlossen. Einzig der Werkstattbetrieb darf weiterlaufen, da es sich hier um eine alltagsrelevante Dienstleistung handelt.

BYD liefert Masken und Desinfektionsmittel

Ein Blick nach China zeigt aber, dass es wieder aufwärts geht. Dort fahren mehr und mehr Fabriken und damit ganze Unternehmen wieder hoch. Außerdem kann man in jeder Krise auch Chancen und Möglichkeiten sehen. Medienberichten zufolge reagiert der chinesische Autohersteller BYD auf die Herausforderungen und kündigt an, kurzfristige Anpassung der Produktion vorzunehmen. Neben Elektroautos und Batterien, sollen täglich auch bis zu fünf Millionen Mundschutzmasken und 300.000 Flaschen Desinfektionsmittel produziert werden.

In den USA soll neben General Motors und Ford auch Tesla bereit sein, die eigenen Fabriken für die Herstellung medizinischer Güter zur Verfügung zu stellen. Auch für die europäischen Werke könnte das ein Vorbild sein. Denn damit kann nicht nur der Gesellschaft geholfen werden, gleichzeitig bleiben Arbeitsplätze erhalten. Von Menschen, die auch in Zukunft weiter mobil bleiben wollen und Autos kaufen werden. (Text: Bernd Conrad)

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