Erlkönig: BMW Z4, die zweite Generation – Diesmal klappt's

Jetzt, im August 2008, endet die Z4-Produktion. Im amerikanischen BMW-Werk in Spartanburg rollen dieser Tage die letzten Roadster und Coupés vom Band. Wer also noch ein Exemplar der ersten Generation will, sollte sich mit der Bestellung sputen.

Der Nachfolger steht bereits in den Startlöchern und präsentierte sich uns im Tarnanzug.
Auf den ersten Blick sieht der gewachsene Z4 wie ein klassischer Stoffdach-Roadster aus. Doch der genaue Blick verrät eine fundamentale Änderung: Die 2009 startende zweite Generation wird in nur noch einer Karosserievariante antreten. Das Stoffdach entpuppt sich bei genauem Hinsehen als mehrteiliges Hardtop. Darauf weisen Spalten in der Dachkonstruktion hin. Außerdem verrät auch der Klopftest, dass es sich hier um hartes Material handelt.

Wie schon beim aktuellen 3er Cabriolet (…mehr), so wird auch das Hardtop des künftigen Z4 per Knopfdruck im Heck verschwinden. Das Praktische: Die Vorteile von Coupé und Cabriolet sind hier in einem Auto vereint. Und die Silhouette unseres Erlkönigs lässt sogar die Vermutung zu, dass das Design unter der Klappdachkonstruktion nicht sonderlich leidet und der neue Z4 optisch ziemlich anmachen dürfte.

Mit 420 PS und DKG

Aufgesetzt wird die noch gut getarnte Z4-Blechhaut auf der verkürzten Plattform des BMW 3er. Entsprechend dürften einige Motoren des Mittelklasse-Modells im neuen Z4 zum Einsatz kommen. Höhepunkte wird neben dem 306 PS starken Dreiliter-Twinturbo der 420 PS starke Achtzylinder aus dem M3 (...mehr). Neben dem klassischen Sechsgang-Schaltgetriebe wird man den Z4 auch mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DKG bestellen können. In der M-Version mit 420 PS und DKG dürfte der neue Z4 in nur knapp über vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten.

Eher unwahrscheinlich und zudem eines klassischen Roadsters unwürdig wären hingegen Diesel- und Allradversionen. Um diese Antriebsvarianten für den Z4 anzubieten wäre der technische Aufwand zwar überschaubar, doch für ein solches Modell letztlich immer noch unpassend. Sollte der BMW-Roadster widererwartend doch mit Diesel kommen, dann wäre wohl der neue 245 PS starke Dreiliter-Sechszylinder ein heißer Kandidat.

LED-Licht und neues iDrive

Dafür dürfte der neue Z4 ziemlich sicher mit LED-Lichttechnik ausgestattet werden. Zumindest Blinker, Brems- und Rücklicht werden serienmäßig mit diesen modernen Leuchtern strahlen. Außerdem wird für den Z4 optional die jüngste iDrive-Generation mit neuem Controller und neuen Funktionen wie dem kompletten Internet-Zugang verfügbar sein.

Ebenfalls erstmalig wird man die Aktivlenkung im Z4 bestellen können, also ein System dass automatisch die Lenkübersetzung an die Geschwindigkeit des Fahrzeugs anpasst. Zu den weiteren Neuheiten zählen schließlich noch ein adaptives Kurvenlicht und die aktive Geschwindigkeitsregelung. Ein genauer Marktstarttermin für den Z4 ist übrigens noch nicht bekannt, ebenso wie die Preise, die wohl jenseits der 30.000 Euro beginnen dürften.

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