Erste Infos: Ford C-Max – Groß-Fiesta

Im Frühjahr 2009 gab Ford mit der Studie Iosis Max einen futuristisch anmutenden Vorgeschmack auf die nächste Generation des Kompaktvans C-Max. Mitte September 2009 stellen die Kölner auf der IAA die endgültige Serienversion vor, die in der zweiten Hälfte 2010 auf den Markt kommen soll.

Der künftige C-Max vermittelt einen Ausblick auf die neue Focus-Generation, die 2011 nachziehen wird.
Abgesehen von der Grundform weist der künftige C-Max optisch nur noch wenig Gemeinsamkeiten mit der aktuellen Generation auf. Wesentlich auffälligere Parallelen finden sich zur Genf-Studie Iosis Max, doch wurden die futuristischen Details des Zukunftsentwurfs bei der Serienversion deutlich entschärft. Unterm Strich sieht der kommende C-Max deshalb mehr wie ein aufgeblasener Fiesta aus. Weit in die Flanke reichende Frontscheinwerfer, ausgestellte Radhäuser, eine von vorn nach hinten aufsteigende Schulterlinie und den coupéhaften Dachverlauf kennt man in ähnlicher Form auch vom kleineren Ford.

Wurde der Genf-Ausblick Iosis Max noch mit praktischen Fond-Schiebetüren vorgestellt, verfügt das Serienmodell C-Max nunmehr über konventionelle Klapptüren. Die Schiebetüren wurden in Genf allerdings nicht allein zu Showzwecken montiert. Vielmehr ist vom C-Max noch eine Siebensitzer-Variante geplant, die über Schiebetüren verfügen soll.

Viel Platz und variabel

Auf den Fondplätzen des konventionellen Fünfsitzers werden die Insassen des C-Max trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie ein üppiges Platzangebot vorfinden. Zu einem besonders großzügigen Raumgefühl verhilft dem Van zudem ein riesiges, optionales Glas-Panoramadach, das sich von der A-Säule bis weit hinter die B-Säule erstreckt.

Wie der aktuelle C-Max wird auch der Innenraum der Neuauflage besonders variabel sein. Eine geteilt klapp- und verschiebbare Rückbank und ein entsprechend erweiterbarer Kofferraum ermöglichen eine vielseitige Nutzbarkeit für Freizeit und Familie. Über Ausstattungsdetails macht Ford noch keine Angaben. Als besondere Innovationen kündigen die Kölner lediglich eine Einparkhilfe und einen Tote-Winkel-Assistenten an.

Gehobenes Agilitäts-Niveau vorprogrammiert

Sehr wahrscheinlich wird Ford den kommenden C-Max wieder betont fahraktiv auslegen. Sein agiles Handling dürfte trotz des erhöhten Aufbaus selbst bei flotter Kurvenfahrt für gute Laune sorgen. Der C-Max wird sich mit dem kommenden Focus die Plattform teilen, und der wird in der kommenden Ausgabe sicher wieder gehobenes Fahrspaß-Potenzial bieten.

Dem Fahrspaß zuträglich werden außerdem potente Motoren sein. Genaue Angaben zu den Antrieben macht Ford allerdings noch nicht. Doch wird mit dem C-Max eine neue Motorengeneration namens Ecoboost Einzug halten. Top-Aggregat wird ein 1,6-Liter-Benziner, der dank Turboaufladung, Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung 180 PS mobilisieren soll. Zusammen mit Start-Stopp-Automatik und Doppelkupplungsgetriebe könnten trotz gehobener Fahrleistungen Verbräuche um sechs Liter möglich werden. Ford wird für den C-Max aber noch kleinere und sparsamere Turbomotoren einführen. Mit der neuen Motorengeneration wird 2011 auch der neue Focus antreten. (mh)

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