Erste Infos: Maserati GranCabrio – Zum Lichte empor

Cabriolets haben bei Maserati eine lange Tradition, allerdings keine mit vier vollwertigen Sitzen. Diesen besonderen Komfort gepaart mit Edel-Optik und 440 PS bietet ab Frühjahr 2010 das neue GranCabrio.

Zuvor feiert der auf dem Gran Turismo basierende italienische Aufschnitt auf der IAA 2009 seine Premiere.
Überraschend kommt die erste offizielle Pressemitteilung zum GrandCabrio nicht. Schon seit einiger Zeit kursierten die Gerüchte über die geheimen Offen-Pläne Maseratis. Immerhin konnte sich Maserati bei der Frage nach der Dachart lange bedeckt halten. Nun ist endgültig klar, dass die Italiener nicht auf den derzeit angesagten Blechdach-Trend setzen, sondern ein klassisches Stoffdach aufziehen.

Der Vorteil dieser Verdecklösung: Trotz einer großen zu überdachenden Fläche macht das Maserati-Cabrio selbst im geschlossenen Zustand eine ansehnliche Figur. Kein pummeliges Heck und keine flache, lang gestreckte Frontscheibe verhunzen die elegante Seitenlinie. Elegant verschwindet die Textilhaube per Knopfdruck vollautomatisch hinterm Fahrgastraum unter einem geschlossenen Verdeckdeckel. Kleiner Wermutstropfen: Im Offen-Modus verkleinert sich das Platzangebot des Kofferraums auf rund 170 Liter

Nobel und sportlich

Innen bietet der Zweitürer ein aus dem Grand Turismo bekanntes, eigenwillig-stilvolles Edel-Ambiente mit viel Leder und sportlich akzentuiertem Luxus. Den Fond können Passagiere über die nach vorne klappbaren Lehnen der Vordersitze entern. Die zweite Sitzreihe besteht aus zwei sportlich konturierten Einzelsitzen, die zumindest auf den ersten offiziellen Bildern nur eine mäßige Kniefreiheit versprechen.

Reichlich vorhanden ist dafür Leistung: Für Vortrieb sorgt der bekannte 4,7-Liter-V8 in der 440-PS-Version. Mit diesem feurigen Benziner endet der 100-km/h-Sprint nach etwas über fünf Sekunden, die Endgeschwindigkeit des Zweitonners soll knapp über 280 km/h betragen. Der ungezügelte Charakter des Motors hat allerdings einen Nachteil: Der Praxisverbrauch dürfte sich bei 20 Liter Benzin auf 100 Kilometer einpendeln. Für Sparnaturen ist der GranTurismo aber wohl ohnehin nichts, denn allein der Kaufpreis dürfte irgendwo in der Region um 150.000 Euro liegen. (mh)

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