Erste Infos: Mercedes-Benz CLS – Wirklich schöner?

170.000 Käufer konnte der Mercedes CLS von 2004 bis 2010 anlocken. Und: Viele von ihnen waren zuvor keine Benz-Fahrer. Kein Wunder, brach der CLS doch mit Stern-Traditionen.

Eine viertürige Limousine mit einer coupéhaften Silhouette gab es nicht, nirgends. Jetzt zeigen die Stuttgarter auf dem Pariser Autosalon die zweite Generation. Sie wird es nicht mehr so einfach haben, denn Audi und BMW haben aufgerüstet. So kommt der neue CLS deutlich maskuliner daher. Die Statur sieht kräftig aus, die neue, lange Motorhaube endet in einer Art SLS-Kühlergrill, der sich auf den ersten Blick noch nicht ganz ins Gesamtbild fügt. Rahmenlose Türen und eben das niedrig verlaufenden Dach trotz der vier Türen sind hingegen bekannt. Die Seitenfenster wurden, zumindest optisch, ein Stück höher, was einerseits zwar den Coupécharakter schmälert, andererseits das zu erwartende Raumgefühl verbessert. Sicher, auch der neue CLS wird kein Raumwunder sein, aber bestimmt vier Personen äußerst bequem und luxuriös von A nach B befördern.

Gewöhnungsbedürftiges Heck

Die Außenspiegel sitzen nun nicht mehr im Spiegeldreieck sondern prominent auf der oberen Türkante, unter der verschiedene Designlinien verlaufen und sich mit den ausgestellten hinteren Kotflügeln ins Gehege kommen. Weiter geht es am kurzen Heck, dessen Design auf den ersten Fotos nicht jeden vollends zu überzeugen vermag. Wirkt es im Gegensatz zur Front doch weniger muskulös.

Rundherum macht der neue CLS mit Leuchtdioden auf sich aufmerksam. So sind bei ihm sogar Rückfahr- und Nebelschlussleuchten in der energiesparenden und langlebigen Lichttechnik ausgeführt. An der Front gibt es erstmals bei Mercedes nun LED-Vollscheinwerfer, die an das Intelligent Light-System gekoppelt sind und sich damit an die jeweilige Fahrsituation anpassen.

Zu erkennen sind die LED-Scheinwerfer an den insgesamt 71 LEDs pro Frontleuchte. Die zwei großen LEDs erinnern in ihrer Erscheinung noch an Xenon-Lichtmodule. Erstmals können sie beim CLS den Lichtkegel um den Gegenverkehr herumlenken. Der Rahmen aus mehr als 20 Mini-LEDs pro Seite dient als Standlicht und wird zusätzlich zum Abblendlicht und den gedimmten Tagfahrleuchten (in der Frontschürze) aktiviert. Das soll den Wiedererkennungswert bei Nacht steigern.

Innen sehr edel oder sportlich

Im Innenraum mischen sich bekannte Bauteile mit neuen Gimmicks. So gibt es ein neues Lenkrad und drei markante Tunnelinstrumente mit verschiedenen, teils variablen TFT- Anzeigen.

Karbon an Armaturenbrett und Türen soll mehr Pepp in den CLS bringen. Holz-Intarsien gibt es aber selbstverständlich auch. Insgesamt können die Kunden unter fünf verschiedenen Materialien und Strukturen wählen: Wurzelnuss braun, Esche schwarz, und das matte Pappel hellbraun stehen ebenso zur Wahl wie Klavierlack schwarz oder das gezeigte Karbon. Noch außergewöhnlicheres wird kurz nach der Markteinführung sicherlich wieder die Designo-Abteilung von Mercedes kreieren. Bereits ohne Designo-Aufpreis gibt es fünf Interieur-Farben und drei verschiedene Lederqualitäten, auf Wunsch auch auf belüfteten Sitzen.

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