Erste Infos: Nissan Pulsar – Reine Formsache

In der Kompaktklasse war Nissan lange chancenlos. Zuletzt wurde der blasse Tiida ein Totalflopp und deshalb 2011 folgerichtig vom deutschen Markt genommen. Seither brachte allein der Qashqai die wichtigen Volumen im Kompaktsegment.

Doch die Japaner wollen auf ein Neues einen echten Golf-Gegner ins Rennen schicken. Diesmal soll es der Pulsar richten, der mit schnittiger Linie deutlich expressiver als der glücklose Tiida daherkommt. Der 4,39 Meter lange Kompaktwagen zeigt durch seinen markentypisch V-förmigen Kühlergrill und die zum Heck ansteigende Gürtellinie seine Verwandtschaft zu den jüngeren Nissan-Modellneuheiten Note, X-Trail und Qashqai an. Zudem betonen Front und Heckleuchten mit ihrer dreidimensionalen Form das schwungvolle und moderne Erscheinungsbild. Mit dem kreuzbraven Tiida gibt es glücklicherweise keine optische Verwandtschaft mehr. Auch technisch sind die Scheinwerfer eine Innovation, strahlen sie doch mit energiesparendem und hellem LED-Licht.

Nicht nur optisch, auch bei der Technik weist der im spanischen Barcelona produzierte Pulsar einige Parallelen zu Note und Qashqai auf. Unter anderem verfügt der künftige Golf-Gegner über den Safety-Shield mit autonomen Notbrems-Assistenten. Außerdem sorgen eine Bewegungserkennung bei der Rückfahrkamera sowie die ebenfalls kamerabasierten Herlferlein Spurhalte-Assistent und Totwinkel-Warner für mehr aktive Sicherheit. Wie beim Qashqai lässt sich der Pulsar mit dem Navigations- und Infotainment-System Connect ausstatten. Dieser recht günstige Multimedia-Vielkönner ermöglicht unter anderem die Einbindung von Online-Diensten wie Google-Services sofern man ein onlinefähiges Smartphone ankoppelt hat.

Klassenbestes Raumangebot

Beim Innenraum verspricht Nissan ein in der Kompaktklasse besonders großzügiges Raumangebot. Schulter- als auch Kniefreiheit sollen auf höchstem Segment-Niveau sein. Garant dafür ist unter anderem der Randstand von 2,70 Meter – ein Bestwert in der Kompaktklasse.

Wie schon beim Qashqai wird es auch den Pulsar ausschließlich mit Turbo-Motoren geben. Einstiegsaggregat ist ein 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS, alternativ steht ein 1,5-Liter-Diesel ab Herbst 2014 mit 110 PS zur Wahl. Ab 2015 rundet ein 1,6-Liter-Benziner mit 190 PS das Motorenangebot nach oben hin ab. Über Fahrleistungen und Verbräuche macht Nissan noch keine Angaben, ebenso wie über den Einstiegspreis, der vermutlich bei rund 17.000 Euro liegen und mit einem bereits attraktiven Ausstattungsniveau einhergehen dürfte. (mh)

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