Erste Infos: Renault Mégane CC – Fun-Mégane

Die große Mégane-Familie ist schon bald wieder komplett. Zu der Ende 2008 gestarteten dritten Generation der Kompaktbaureihe gesellt sich ab Juni 2010 das CC mit variablem Hardtop.

Zuvor feiert das schicke Lifestyle-Derivat zusammen mit dem Renault Wind auf den Genfer Auto Salon Weltpremiere. Wie bereits der Vorgänger, so hat auch der neue, gut viereinhalb Meter lange Mégane CC ein vollautomatisches, zweiteiliges Dach. Der Anteil an Glasflächen ist allerdings gewachsen – fast ein halber Quadratmeter besteht nun aus dem lichtdurchlässigem Material. Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Dach zudem länger und stärker gewölbt. Entsprechend kürzer ist die noch beim Vorgänger sehr weit über den Fahrgastraum reichende Frontscheibe. Diese optisch gefälligere Bauart bietet zudem Vorteile beim Einstieg und für die Kopffreiheit.

Ein weiteres Manko des Vorgängers will Renault ebenfalls verringert haben: Laut Pressetext soll die Steifigkeit der Karosserie um 80 Prozent erhöht worden sein, was das typische Cabriozittern verringern dürfte. Änderungen an den Achsen und eine direktere Lenkung versprechen zudem ein sportlicheres Fahrgefühl.

Klappt vollautomatisch

Wer die Sonne möglichst ungefiltert genießen will, kann per Knopfdruck das Dach des Mégane CC im Heck verschwinden lassen. In 21 Sekunden faltet sich die Haube aus Metall und Glas vollautomatisch in den Kofferraum. Dieser verkleinert sich dann von 411 auf 217 Liter. Um Luftverwirbelungen zu vermindern, verfügt der Mégane CC über ein kleines Windschott, ebenfalls aus Glas, zwischen den Kopfstützen der beiden Rücksitze.

Apropos Rücksitze: Die ersten Fotos lassen vermuten, dass auch der neue Mégane CC kein vollwertiger Viersitzer sein wird und im Fond wohl nur kleinwüchsige Passagiere entspannt mitreisen können. Ansonsten bietet das Interieur einen bereits von anderen Mégane-Versionen her bekannten Schick. Modern, aufgeräumt und mit ansehnlichem Materialmix sorgt der Fahrgastraum für Wohlfühl-Atmosphäre.

Sechs Motoren

Für gehobene Sicherheit sind ESP, adaptive Front- und Seitenairbags sowie Anti-Submarining-Airbags (in den Sitzflächen der Frontsitze) und ein bei drohendem Überschlag automatisch ausfahrender Überrollbügel verantwortlich. Wie bereits bei den anderen Mégane-Modellen, so lässt sich auch das Cabrio optional mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischem Kurvenlicht aufrüsten. Serienmäßig ist hingegen die LED-Lichttechnik bei einigen Funktionen der Rückleuchten.

Ebenfalls keine Überraschungen bieten die Motoren. Die drei Benziner leisten 110, 130 beziehungsweise 140 PS. Die starke Zwei-Liter-Maschine ist mit einem stufenlosen CVT-Getriebe gekoppelt, die beiden schwächeren Aggregate sind jeweils nur mit Sechs-Gang-Handschaltgetriebe erhältlich. Bei den drei Dieselmotoren sind 110, 130 und 160 PS möglich. Ein Novum ist allerdings das sechs-stufige Doppelkupplungs-Getriebe EDC für den 110-PS-Diesel. (mh)

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