Meldung: Mercedes E-Klasse „E-Guard“ – Dicker Panzer

Mercedes bietet die neue E-Klasse auch in einer gepanzerten Version an. Die E-Klasse "E-Guard" hält Kugelbeschuss aus, ist mit Notlaufbereifung bestückt und lässt sich auch gegen Angriffe mit Handgranaten wappnen.

Ab April ist die neue Mercedes E-Klasse in der gepanzerten "E-Guard"-Version bestellbar. Schutz gegen Pistolenbeschuss bieten Karosserieelemente aus Spezialstahl und dem Kunststoff Aramid, die Fenster sind rundum aus Polycarbonat gefertigt. Das Fahrzeug rollt ab Werk auf 17-Zoll-Rädern mit Notlaufbereifung (MOE), die für 240 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgelegt ist. Mit luftleeren Reifen können noch bis zu 50 Kilometer mit Tempo 80 zurückgelegt werden.

Bodenpanzerung gegen Handgranaten

Optional ist auch eine Bodenpanzerung erhältlich, die Angriffe mit Handgranaten aushalten soll. Insgesamt erfüllt die Limousine so die Anforderungen der Widerstandsklasse VR4 (früher B4). Das bedeutet, dass das Fahrzeug Geschossen aus Faustfeuerwaffen bis zum Kaliber .44 Magnum Paroli bietet. Der Schutz ist bei beliebigen Einschusswinkeln gewährleistet, um möglichst große Realitätsnähe zu erzielen.

Auf Wunsch gibt es ein Gefährdetenalarmsystem, das bei einer Bedrohung auf Knopfdruck Alarm auslöst, der die Scheinwerfer blinken und ein Alarmsignal ertönen lässt. Eine Wechselsprechanlage ermöglicht die Kommunikation zwischen dem geschützten Fahrgastraum und der Außenwelt.

Mehrgewicht

Fahrwerk und Bremsen sind an das durch die Schutzelemente erhöhte Gewicht angepasst. Serienmäßig ist der E-Guard mit Luftfederung Airmatic und einem Fahrwerk der Laststufe II ausgerüstet. Die elektronischen Regel- und Rückhaltesysteme, die den Fahrer in kritischen Situationen unterstützen, wurden an die veränderten Gegebenheiten angepasst.

Für den Antrieb stehen Sechs- und Achtzylindermotoren bereit, die Preisliste startet bei rund 96.000 Euro für die Dieselversion mit 292 PS. Das Hochschutz-Paket wird ab Werk äußerlich unsichtbar unter dem serienidentischen Rohbau integriert. (red)

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