Meldung: VW Cross Golf ab sofort bestellbar – Cross Golf Preise stehen fest

Der Cross Golf war der letzte Golf, dem das große Facelift noch fehlte. Jetzt haben die Wolfsburger nachgelegt und zeigen auch den weichgespülten Möchtegern Offroader in modernisiertem Design.

Schärfer und eckiger; weniger ist mehr: Das trifft auch auf den Golf für Naturburschen, den Cross Golf, zu. Der geradlinige Kühlergrill, der die Front breiter wirken lässt und die aufs Wesentliche reduzierte Fronschürze sind die markantesten Erneuerungen vorne; eine modifizierte Heckschürze mit (meist) sichtbaren Endrohren und dunkel eingefärbte LED-Rückleuchten zeugen hinten vom neuen Modell.

Vieles beibehalten

Scheinwerfer, Kotflügel, Spiegel, Türleisten und Schweller sind hingegen unverändert übernommen worden. Schade, hier hätte man mehr erwarten dürfen. Wenigstens hat sich unter dem Blech mehr getan. So wurden die neue Klima-Einheit, das Kombiinstrument und das Lenkrad entsprechend den anderen neuen VW-Modellen angepasst. Das neue Sitzmuster Cellular ziert die serienmäßig vorhandenen Sportsitze.

Das im Vergleich zum Golf Plus um 20 Millimeter höher gesetzte Fahrwerk soll dem Crosser nicht nur ein stattlicheres Erscheinungsbild geben, es soll den Wolfsburger auch dazu befähigen, abseits befestigter Straßen eine gute Figur abzugeben. Denn Allradantrieb ist bei den meisten Wald- und Wiesen-Fahrten sowieso nicht notwendig.

Nur weniger Änderungen

Motormäßig passt sich auch der Cross der Golf-Palette an und startet mit dem 1.2 TSI mit 105 PS (Verbrauch 6,3 Liter). Der kleine Benziner ist ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe kombinierbar und ersetzt den alten 1.6. Darüber rangiert der 1.4 TSI mit 122 PS (ab 6,5 Liter); mit Doppelaufladung (Kompressor und Turbo) leistet er 160 PS und benötigt 6,8 Liter Superbenzin.

Dieselseitig gibt es anfangs nur den 2.0 TDI mit 140 PS. Als Handschalter genehmigt er sich 5,3 Liter und mit Sechs-Gang-DSG 5,8 Liter. Der kleine 1.6 TDI mit 105 PS folgt später.

Serienmäßig ist der Cross Golf mit einer manuellen Klimaanlage, elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln, 17-Zoll-Aluminiumrädern, einer Dachreling, einem Lederlenkrad, Sportsitzen, Alu-Pedalen, Nebelscheinwerfern und beispielsweise einem MP3-CD-Radio vernünftig ausgestattet.

Etwas teurer

Bei 24.425 Euro beginnt der Cross Golf 1.2 TSI. Stattet man einen Golf Plus 1.2 TSI Comfortline soweit möglich, identisch aus, landet man bei 23.325 Euro. Damit kosten die Cross Golf-Anbauteile inklusive geändertem Fahrwerk und der Alu-Pedalerie rund 1.100 Euro extra und etwa 1.200 Euro mehr, als der alte Cross Golf 1.6 mit dem 102 PS starken Saugmotor und Fünf-Gang-Schaltgetriebe. (mb)

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