Studie: Audi E-Tron – Geschrumpfter Stromer

Auf der Auto Show in Detroit (bis 24. Januar) zeigt Audi die Studie eines kompakten Elektro-Sportwagens. Der zweitürige Stromflitzer ist deutlich kleiner als die vom Supersportwagen Audi R8 inspirierte IAA-Studie Audi E-Tron, hört aber auf den gleichen Namen.

Die neue Elektro-Vision mit Alu-Karosserie tritt anders als die erste, am R8 angelehnte Variante, in der Klasse des Audi TT an und ist mit 3,94 Metern Länge jedoch noch mal rund 20 Zentimeter kürzer. Obwohl er deutlich geschrumpft ist, orientieren sich Karosserie- und Innenraumdesign am Elektro-Erstling auf R8-Basis.

Erstmals wieder Heckantrieb

Aufgrund des geringen Gewichts von nur 1.350 Kilogramm reichen zwei an der Hinterachse platzierte Elektromotoren mit gemeinsam 150 kW beziehungsweise 204 PS für eine Spurtzeit von 5,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Beim ersten E-Tron hat Audi auf vier Elektromotoren gesetzt, also Allradantrieb. Die aktuelle Studie wäre - falls sie so in Serie geht - seit 1940 der erste Audi-Sportwagen mit Heckantrieb.

Die Höchstgeschwindigkeit ist zum Strom sparen auf 200 km/h begrenzt. So soll die Kapazität der fast 400 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkus für bis zu 250 Kilometer Fahrt reichen. Danach muss der Hecktriebler für elf Stunden an eine haushaltsübliche Steckdose, bei Starkstrom reichen zwei Stunden. Während der Fahrt wird durch Bremsenergierückgewinnung für Stromnachschub gesorgt.

Serienfertigung fraglich

Ob und wann der zweite E-Tron in Serie gehen könnte, lässt Audi noch völlig offen. Die erste, große E-Tron-Studie hingegen soll schon in zwei Jahren in Kleinserie gebaut werden. (red)

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