Studie: Ford Start Concept – Medienkompetenter Metropolen-Mini

Ford stellt auf der Auto China in Peking (25. April bis 2. Mai 2010) die Kleinwagen-Studie Start vor. Mit diesem Konzept zeigt der US-Autokonzern seine neueste Vision eines künftigen Stadtautos und gibt zugleich Ausblick auf eine neue Design-Linie sowie einen seriennahen Downsizing-Benziner.

Mit der Kleinwagen-Konzept Start geht das Ford-Design in eine neue Richtung. Die besonders rundliche Form, die dank diverser LED-Beleuchtungselemente noch stärker zur Geltung kommt, könnte einen Paradigmenwechsel in der Designsprache der Marke einläuten. Rundliche Formen waren aber auch schon in den 1990er Jahren bei Ford angesagt. Danach folgten die sich schneidenden Linien des New Edge und das technisch wirkende Kinetic Design. Jetzt wendet sich Ford wieder organischeren Linien zu.

Mit 3,68 Meter Länge überragt der Start den Ka nur um wenige Zentimeter. Die 1,69 Meter breite Studie bietet dank des 2,30 Meter langen Radstands immerhin vier Passagieren Platz. Im extrem aufgeräumten Innenraum konzentrieren sich die Bedienelemente auf die Mittelkonsole. Ganz oben befindet sich dort ein kleines, berührungsempfindliches Farbdisplay mit einer Bedienoberfläche im iPhone-Stil. Über diesen Bildschirm lassen sich Funktionen wie die Klimaanlage steuern.

Starker Mini-Motor

Clever: Im Start kann man ein Smartphone mit dem On-Bord-Mulitmedia-System verbinden und lässt sich dann via Spracherkennung das Adressbuch oder die Navigation aufrufen. Neben diesen praktischen Hilfen gibt es aber auch clevere Einschränkungen. So unterbindet das MyFord-Mobile genannte System das Tippen von Kurznachrichten während der Fahrt.

Die Studie Start hat unter der rundlichen Motorhaube einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner. Das vermutlich rund 100 PS starke Aggregat der neuen Ecoboost-Generation ist an ein manuelles Fünf-Gang-Getriebe gekoppelt und soll sich mit rund vier Liter Benzin auf 100 Kilometer bescheiden. Der neue Motor, den es demnächst in verschiedenen Serienmodellen geben wird, verfügt über einen Grauguss-Block und einen Aluminium-Zylinderkopf.

Mit diesem Antrieb dürfte der Kleinwagen dank diverser Leichtbaumaßnahmen recht flott unterwegs sein. So kamen beim Chassis viel Aluminium und hochfester Stahl zum Einsatz, während für die Außenhaut leichte Verbundstoffe verwendet wurden. (mh)

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