Vorstellung: Dodge Dart – Die Motown-Metamorphose

Was passiert, wenn US-Modelle ein italienisches Badge-Engineering erhalten, konnten wir bereits bei Fiat Freemont oder Lancia Thema erleben.

Doch bei der Fiat-Chrysler-Ehe funktioniert der Techniktransfer auch in umgekehrte Richtung: Mit dem Dodge Dart präsentiert der immer stärker zusammenwachsende Autokonzern nun seine US-Interpretation des Alfa Giulietta. Mit dem neuen Dart will Chryslers sportliche Tochter Dodge im stetig wachsenden Kompaktsegment neu durchstarten. Für die amerikanische Kundschaft legte der Wagen bei Radstand und Breite leicht zu, statt der Heckklappe gibt es ein kurzes Stufenheck. Auch sonst sind kaum optische Gemeinsamkeiten zwischen Dart und Giulietta erkennbar. Lediglich in der von vorn nach hinten aufsteigenden Schulterlinie schimmern die italienischen Gene des Motown-Kompakten durch.

Dodge-typisch böse schaut der amerikanisierte Alfa drein, gibt sich als echter Macho mit kraftvoll anmutendem Antlitz ähnlich wie sein größerer Bruder Charger. Vom anderen großen Bruder, dem Challenger, hat der Dart hingegen das durchgehende Heckleuchtenband und zwei großvolumige Auspuffendrohre übernommen. Das Interieur-Design des Dart wurde ebenfalls auf Dodge-Art interpretiert und bietet nichts vom Italo-Flair des Technik-Spenders. Der Arbeitsplatz ist deutlich aufgeräumter und muss ohne den feinen Premium-Schick des Alfa-Originals auskommen. Drei Benziner

Angetrieben wird der Dart ausschließlich von Benzin-Motoren. Neben einem in Deutschland nicht angebotenen 2,0-Liter-Saugbenziner als Einstiegsmotor gibt es den auch hierzulande bekannten 1,4-Liter-Turbobenziner mit Multi-Air-Ventilsteuerung und rund 162 PS. Top-Triebwerk ist ein neuer 187 PS starker 2,4-Liter-Benziner. Für die Kraftübertragung sorgen wahlweise ein manuelles Getriebe, eine Doppelkupplung oder eine klassische Automatik, jeweils mit sechs Gängen. (mh/sp-x)

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