Vorstellung: Land Rover Freelander Facelift – Erster 2WD-Landy

Als Premieren-Gast auf dem Pariser Autosalon stellt Land Rover neben dem völlig neuen Evoque noch den aufgefrischten Freelander vor. Das fast vier Jahre alte Einstiegsmodell der britischen Offroadmarke wurde außen und innen aufgewertet, die Fahreigenschaften verbessert und soll der Baby-Landy dank neuer Dieselmotoren, vor allem in Kombination mit der erstmalig angebotenen 2WD-Variante, noch sparsamer werden.

An der Außenoptik des Freelander fallen die Änderungen dezent aus. Eine modifizierte Frontschürze, eine neuer Kühlergrill sowie Stilkorrekturen bei Nebelleuchten und Frontscheinwerfer sorgen für etwas Frische. Gleiches gilt für die Änderungen an Rückleuchten sowie Heckschürze. Neue Designs für 18- und 19-Zoll-Leichtmetallräder setzen weitere Akzente. Schließlich werden im weitgehend unveränderten Innenraum verschiedene neue Designs für die Sitzbezüge angeboten.

Wichtiger sind hingegen die Antriebsneuheiten. Aus der Kooperation mit PSA kommt ein neuer 2,2-Liter-Diesel, der nun in den Leistungsstufen 150 und 190 PS angeboten wird. Die schwächere Variante wird mit einem Sechs-Gang-Handschaltgetriebe und in einer erstmalig verfügbaren 2WD-Variante angeboten. Den starken Diesel gibt es nur in Kombination mit Allrad und Automatik.

Damit soll der Freelander in rund neun Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und die Höchstgeschwindigkeit bei gut 190 km/h liegen. Die 2WD-Version sprintet in knapp unter zwölf Sekunden auf Tempo 100 und wird maximal 180 km/h schnell. Wem die Dieselversionen übrigens zu schwach sind, kann weiterhin den 233 PS starken Sechs-Zylinder-Benziner in Zwangskombination mit Automatik wählen.

Rund sechs Liter Verbrauch

Die Verbrauchswerte können sich trotz des gehobenen Leistungsniveaus sehen lassen. Während sich die besonders sparsame 2WD-Version mit rund sechs Litern Diesel begnügen soll, liegt der starke 190-PS-Diesel nur etwa einen Liter darüber.

Marktstart für den überarbeiteten Land Rover Freelander ist noch im Herbst 2010. Die besonders sparsame 2WD-Variante namens eD4 wird allerdings erst Anfang 2011 in den Markt kommen. Die Preise beginnen mit der neuen 2WD-Version bei 28.200 Euro. 1.700 Euro Aufpreis kostet der Allradantrieb, über den der starke Diesel SD4 (ab 36.400 Euro) und die Benziner-Version (ab 38.000 Euro) bereits serienmäßig verfügen. (mh)

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