Vorstellung: Land Rover Freelander Facelift – Kein Sechszylinder mehr

Seit knapp sechs Jahren ist der Land Rover Freelander in Deutschland auf dem Markt - jetzt ist es Zeit für eine kleine Auffrischung. Neben den üblichen Kosmetik-Arbeiten räumt der Geländewagenhersteller auch die Motorenpalette auf.

Vorne und hinten ein paar LEDs und ein paar geglätte Altersfalten kennzeichnen die überarbeitete Freelander-Generation. Innen gibt es eine neues Kombiinstrument und auch die Mittelkonsole wurde aufgefrischt. Wie in den anderen Baureihen gibt es dort nun einen großen Touchscreen, über den die meisten Systeme gesteuert werden. Eine neue Rückfahrkamera hilft zukünftig beim Einparken, serienmäßig ist eine elektronische Parkbremse an Bord.

Aus dem Programm geworfen hat Land Rover den bisher angebotenen 3,2-Liter-Sechszylinder. Der 233-PS-Benziner musste einem zwei Liter großen Turbo-Vierzylinder mit 240 PS weichen; das gleiche Aggregat kommt zukünftig auch in den Limousinen der Konzernschwester Jaguar (LINK) zum Einsatz. Eine Sechsgang-Automatik gibt die Kraft über eine Haldexkupplung an alle vier Räder weiter. Mit 9,6 Liter je 100 Kilometer soll der neue Motor bis zu zwölf Prozent weniger verbrauchen als der Vorgänger. Die Beschleunigung von null auf 100 gibt Land Rover mit 8,8 Sekunden an, maximal läuft der Freelander so 200 km/h.

Kleiner Diesel mit Frontantrieb

Unverändert stehen die zwei 2,2-Liter-Diesel in der Preisliste, wahlweise mit 150 oder 190 PS und als Handschalter oder mit Automatik; der schwächere der beiden Selbstzündet ist auch als reiner Fronttriebler erhältlich. Bei allen Allrad-Modellen kann der Fahrer zwischen den vier Fahrprogrammen Normal, Gras/Schotter/Schnee, Schlamm und Sand wählen.

Auf den Markt soll der neue Freelander Ende 2012, spätestens Anfang 2013 kommen. Preise nenne Land Rover allerdings noch nicht; aktuell beginnt die Preisliste bei 28.200 Euro.

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