Vorstellung: Mercedes B-Klasse Facelift – Im Detail verfeinert

Mit der zweiten Generation der B-Klasse startete Mercedes Ende 2011 die Erneuerung seiner Kompakt-Familie. Nun erfährt der Van eine erste vorsichtige Überarbeitung.

Neben Feinschliff an der Optik gibt es verbesserte Assistenz- und Infotainment-Systeme, eine neue Allradvariante sowie einen Umbau der Ausstattungslinien. Die Premiere feiert die geliftete B-Klasse auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober), beim Händler steht er am 29. November zu leicht gestiegenen Preisen ab 27.102 Euro. Äußerlich erkennbar ist die aufgefrischte Version nur an Details. So gibt es einen neuen Stoßfänger und einen leicht vergrößerten Grill, zudem sind die Tagfahrleuchten nun in die Scheinwerfer integriert. Am Heck soll eine zusätzliche Chromleiste die Optik attraktiver machen. Im Innenraum findet sich ein auf acht Zoll vergrößerter Zentralbildschirm, über das auch der neue Vernetzungs-Dienst „Connect Me“ gesteuert werden kann.

Auch die übrige Technik wurde leicht aufpoliert. Erstmals zu haben sind etwa die optionalen LED-Scheinwerfer oder ein schlüsselloses Schließsystem. Erweitert wurden zudem die Funktionen einiger Assistenzsysteme. Der Aufmerksamkeits-Assistent etwa arbeitet nun in einem größeren Geschwindigkeitsbereich und kann den Ablenkungsgrad des Fahrers über eine fünfstellige Balkenanzeige darstellen.

Neu im Antriebsprogramm findet sich die Kombination von Allradantrieb und Dieselmotor. Neben dem 184 PS starken Benziner ist auch der Selbstzünder mit 136 PS mit der 4Matic genannten Technik bestellbar. Darüber hinaus bleibt die Motorenpalette unverändert, sie umfasst je fünf Benziner und Diesel im Leistungsband von 90 PS bis 211 PS. Außerdem gibt es eine Erdgas- (156 PS) sowie eine Elektro-Version (180 PS).

Die Listenpreise steigen mit dem Facelift leicht. Das Einstiegsmodell B 180 ist mit 27.102 Euro knapp 270 Euro teurer als zuletzt. Zu den Wettbewerbern zählen der neue BMW 2er Active Tourer, der VW Golf Sportsvan und der Ford C-Max. (sp-x)

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