Vorstellung: Mercedes CL 65 AMG – Samthammer

Mordsperformance seidenweich verpackt: Das ist das Rezept nach dem Autos von AMG entwickelt werden. Die neueste Kreation des Hauses hört auf den Namen CL 65 AMG und beherbergt den 12-Zylinder Turbomotor – bekannt aus S-Klasse uns SL – unter der langen Motorhaube des großen CL-Coupés.

Wir haben uns die gewaltige Mischung auf der New Yorker AutoShow angesehen.
Die technischen Daten und Fahrleistungen lassen einen erschauern: über 600 PS aus einem Turbo-beatmeten 12-Zylinder mit sechs Litern Hubraum. 1.000 Newtonmeter Drehmoment (elektronisch begrenzt!) ab 2.000 Touren und ein Tacho der bis 360 km/h gut ist. Beschleunigung: 13,3 Sekunden für Tempo 200 und nur 4,4 Sekunden für den Standardsprint auf 100 km/h.

Die Motorkraft gelangt über die AMG 5-Gang Automatik an die Hinterachse – auch hier drängt sich neben der Motorleistung ein Vergleich zum SLR auf. Der einstellbare Sport-Modus wirkt sich auch auf die Gaspedalkennlinie und das Ansprechverhalten des wankstabilisierten Luftfahrwerks aus.

Doch brachiale Daten wie diese sind bei einem AMG nur die halbe Wahrheit. Denn das gesamte Arsenal aus Komfort- und Sicherheitsausstattung der Mercedes-Oberklasse steht auch in diesem fünf-Meter Coupé zur Verfügung: elektronisch geregelte Luftfederung, belüftete Massagesessel, Abstandsradar und Pre-Safe Bremse, erweiterter Bremsassistent und exklusives Leder im Innenraum runden den schnellen Komfortbrüller ab.

Wichtigstes Highlight des in New York präsentierten CL 65 AMG ist jedoch seine Lackierung: Bei der auf 40 Exemplare limitierte Sonderserie „40th Anniversary Edition“ kommt die bisher nur von den Mercedes-Showcars bekannte Lackierung „Alu-Beam“ aufs Blech. Sie besitzt zehnmal kleinere Farbpartikel und erzeugt einen matt schimmernden Effekt – obwohl sie unter Klarlack liegt.

Gegenüber dem bisherigen Spitzen-CL - dem 63 AMG – hat der 65 AMG in allen Belangen nachgelegt. Das gilt auch für den Preis: Statt gut 140.000 Euro gilt es nun die Bank für deren 216.000 zu begeistern.

Wie sich der neue Spitzen-Benz fährt und anhört lesen Sie bei uns Anfang Mai.

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