Vorstellung: Mercedes-Maybach Pullman – Langer Luxus

Staatslenker, Wirtschaftsbosse und Könige aufgepasst. Mercedes-Benz präsentiert in Genf ein neues, rollendes Büro, den Maybach Pullman.

Eine Limousine, in der man hinten zu viert Vis-à-vis sitzen und gemütlich die Weltpolitik oder auch nur das Wetter diskutieren kann, während der Fahrer nichts mitbekommt - ihn trennt nämlich eine Scheibe vom Fond. ft Sechseinhalb Meter Länge machen es möglich, hinter den beiden Vordersitzen eine Wohlfühllandschaft mit großen Fauteuils einzurichten. Wobei die beiden gegen die Fahrtrichtung montierten Sitzgelegenheiten als Klappsessel ausgelegt sind, schließlich will man ja, wenn man nicht zu viert reist, nicht auf die Möglichkeit des Liegesessels im Maybach verzichten. Wer will, kann den um gut einen Meter gegenüber dem Standard-Maybach verlängerten Pullman übrigens auch gleich ohne die Klappsitze ordern.

Der Einstieg in die Luxuswelt geschieht über zwei übergroße Türen. Jede nur erdenkliche Stelle im Fond ist mit angenehm anzufassenden Leder oder feinem Stoff bezogen, dazwischen edles Holz und kühles Metall. Und an der Decke die drei klassischen Analoginstrumente, die die Fahrgäste über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit informieren. Denn der Kontakt zum Fahrer ist schließlich unterbrochen. Eine Trennwand hinter den Klappsitzen sorgt für Privatsphäre, per Knopfdruck lässt sie sich alelrdings von undurchsichtig auf transparent stellen und auf Wunsch auch ganz versenken. Gegen die Blicke von außen helfen dagegen klassische Gardinen.

Eine halbe Million Euro

Damit auch der Fahrer seinen Spaß hat, gibt es natürlich ein potentes Triebwerk unter der Haube: 530 Pferdestärken aus einem V12-Biturbo arbeiten dort, über das Gewicht das sie bewegen müssen und den Verbrauch gibt es aber noch keine Information. Dafür aber über den Preis: Rund eine halbe Million Euro muss für den Maybach Pullman auf den Tisch gelegt werden; Ausgeliefert werden die ersten Exemplare Anfang 2016. Wem das zu teuer ist, und wer ohnehin lieber selber fährt, sollte sich noch ein wenig gedulden. Schon bald wird Mercedes nämlich auch noch das S-Klasse Cabrio vorstellen - vielleicht wäre das ja dann eine Alternative.

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