Vorstellung: Nissan 370 Z Nismo – Ein wenig mehr

Nissan setzt auf Sportlichkeit. Unter dem Label Nismo, der Abkürzung für Nissan Motorsport, bringen die Japaner im Mai eine geschärfte Variante des Sportwagen 370 Z auf den Markt.

Vom Serienpendant unterscheidet er sich unter anderem durch mehr Leistung und ein Aerodynamik-Paket. Das Coupé wird von einem 3,7-Liter-V6 angetrieben, der um 14 PS erstarkt und auf 344 PS kommt, das Drehmoment steigt um nur fünf Newtonmeter auf 371 Newtonmeter. Für bessere Beschleunigungswerte sorgt auch ein enger abgestuftes Sechsgang-Getriebe, beim Runterschalten passt ein kurzer Gasstoß die Drehzahlunterschiede schneller an. Besseren Durchzug und einen satteren Sound für den V6 verspricht sich die Motorsportabteilung durch eine zweiflutige Abgasanlage mit minimiertem Gegendruck. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Das im Windkanal erprobte Bodykit inklusive Spoiler und Diffusor soll mehr Abtrieb entwickeln und höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Neben mehr Anpressdruck sorgt auch ein straffer abgestimmtes Fahrwerk für einen Dynamik-Zuwachs. Den Preis für den Nismo nannte Nissan noch nicht, der Basis 370Z kostet als Coupé 38.750 Euro. Äußerlich ist der Sportler unter anderem an roten Designelementen, Alcantara-Lenkrad und Sportsitze zu erkennen.

Der zweite Nismo

Der 370Z ist das zweite Nissan-Modell, das mit dem Nismo-Label geadelt wird. Schon im Februar kommt der Juke Nismo zu Preisen ab 26.400 Euro in den Handel. Ähnlich wie beim Coupé wurde auch beim kleinen Crossover die Leistung (200 PS) im Vergleich zum Serienmodell nur leicht – in diesem Fall um zehn PS - gesteigert. (mg/sp-x)

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