Vorstellung: Porsche Cayman R – Näher am 911

Bei aller Faszination, die der Porsche 911 noch heute ausstrahlt: Kennern gilt der günstigere, auf dem Boxster basierende Cayman als das fahrdynamisch überlegene Auto. Das liegt am geringeren Gewicht, vor allem jedoch an seinem Mittelmotor-Konzept.

Mit dem Cayman R bringen die Stuttgarter jetzt eine Variante, die nochmals schneller und fahraktiver ist.
Mit 243 kW/330 PS leistet der Cayman R 10 PS mehr als der Cayman S; darüber hinaus ist der Wagen um 55 Kilogramm leichter und bringt jetzt nur noch 1.295 Kilogramm auf die Waage. Eine gegen - allerdings beträchtlichen - Aufpreis lieferbare Lithium-Ionen-Batterie anstatt der serienmäßigen Bleibatterie verringert das Gewicht weiter. Die 19-Zoll-Felgen wiegen pro Stück keine 10 kg, das Fahrwerk ist sportlicher abgestimmt und um 2 Zentimeter tiefergelegt. Der Lohn: Eine um 5 auf 282 km/h gesteigerte Höchstgeschwindigkeit und der Spurt von 0 auf 100 km/h in glatten 5 Sekunden. Die abweichenden Werte für das optionale Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe lauten: 280 km/h, 4,9 Sekunden; mit Sport-Chrono-Paket sind es nur noch 4,7 Sekunden. Diesen hervorragenden Fahrleistungen steht ein Durchschnittsverbrauch von 9,7 l/100 km (PDK: 9,3 l) gegenüber.

Der Cayman R wurde um einige Komfort-Extras erleichtert; dafür gibt es schwarz eingefasste Scheinwerfer, seitliche Dekorstreifen und einen auffälligen, feststehenden Heckspoiler. In Anbetracht der gewonnenen Fahrdynamik nimmt sich der Aufpreis akzeptabel aus: Statt 62.571 Euro für den Cayman S stehen beim Cayman R 69.830 Euro in der Preisliste. Mit seinem radikalen Leichtbau-Ansatz ist der Cayman R legitimer Bruder des Boxster Spyder. Im Gegensatz zu diesem Modell mit seinem Behelfsdach ist er jedoch uneingeschränkt alltagstauglich. (SP-X)

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