Vorstellung: Renault Clio Grandtour – Last-Clio

Renaults sehenswerter Messestand auf dem Pariser Autosalon steht voll im Zeichen des Clio.

Neben der klassischen Kompaktversion und dem sportlichen R.S. feiert dort auch die Kombi-Variante Grandtour Weltpremiere. Bemerkenswert schnittig ist diese nutzwertige Ausgabe geworden und könnte mit ihrer feschen Aufmachung neue Kundenkreise ansprechen. Dem neuen Clio verhelfen unter anderem seine ausgeprägte Taille wie auch die versteckten Griffe der Fondtüren zu einer bemerkenswert dynamischen Grundausstrahlung. Diese Details blieben auch beim Grandtour erhalten, dessen erweitertes Heck nicht mehr einfach nur plump angehängt als vielmehr wie ein organisch eleganter Abschluss wirkt. Renault verwendet in seinem Pressetext sogar den leicht gewagten Begriff des Shooting Break.

Der im Vergleich zum normalen Clio um 20 Zentimeter verlängerte, hintere Karosserieüberhang erlaubt einen von 300 auf 430 Liter vergrößertes Gepäckabteil. Erweitern lässt sich dieser über eine klassisch asymmetrisch umklappbare Rückbanklehne. Zusätzlich soll eine ebenfalls umklappbare Lehne des Beifahrersitzes auch Platz für besonders lange Gegenstände schaffen. Einen Literwert für das maximale Stauvolumen hat Renault noch nicht. Angepriesen wird aber ein besonders niedrige Ladekante, die das Beladen erleichtern soll.

Ansonsten zeichnet sich der Grandtour durch ebenfalls neue, besonders effiziente Downsizing-Motoren aus. Ein neuer Dreizylinder-Turbobenziner mit 90 PS (TCe 90) soll einen Normverbrauch von lediglich 4,3 Litern ermöglichen. Noch sparsamer sind die überarbeiteten Dieselaggregate dCi 90 und dCi 75, die jeweils mit 3,6 Litern einen recht bescheidenen Durst an den Tag legen. Preise? Vermutlich werden die Franzosen einen kleinen vierstelligen Aufschlag verlangen. (mh)

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