Vorstellung: Seat Altea Freetrack Prototipo – Von wegen Showbruder

Nun also auch Seat: Kein Hersteller, der etwas auf sich hält, kommt offenbar ohne SUV aus. Die spanische Volkswagentochter zeigt derzeit auf dem Genfer Salon den Altea Freetrack Prototipo. Alles nur Show? Von wegen, noch dieses Jahr soll die Serienversion folgen.

Der Genfer Autosalon ist nicht eben arm an Hinguckern. Und trotzdem sticht der weiße Riese auf dem Seat-Stand ins Auge. Irre hoch und martialisch aufgemacht mit 19-Zoll-Rädern, 255er Reifen und Offroad-Anbauteilen zeigt der Freetrack Prototipo, dass er sehr wohl ins Gelände könnte.

Anders als die Cross-Modelle von Konzernmutter Volkswagen ist der Seat mit permanentem Allradantrieb ausgerüstet. Die Kraftverteilung zwischen den Achsen übernimmt eine elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung. Zudem bietet der aufgemotzte Altea XL üppige 31 Zentimeter Bodenfreiheit, geringe Böschungswinkel (26 Grad vorne, 29 Grad hinten) und einen Rampenwinkel von 23 Grad.

Turbo, Allrad, Utopie

Befeuert wird das Messeschaustück vom bekannten 2,0-Liter-TFSI-Motor aus dem Volkswagenregal - allerdings mit satten 240 PS Leistung. Das klingt nach sportlichen Fahrleistungen, wozu dann auch das manuelle Sechsgang-Handschaltgetriebe bestens passt. Die Serienmodelle dürften allerdings mit weniger potenten Motoren angeboten werden, unter anderem kann Seat auf sparsame wie kräftige Dieselaggregate zurückgreifen.

Beim Blick in den Innenraum erklärt sich schließlich der Namenszusatz „Prototipo“. Unter dem abgedunkelten Panoramadach sind vier einzelne Schalensitze verbaut. Die Passagiere werden mit einer braun-weißen Lederausstattung und außergewöhnlich viel Platz verwöhnt. Eine Gepäckraum-Abdeckung gibt es nicht, dafür ein praktisches Ablagefach zwischen den beiden Fondsitzen. (bs)

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