Vorstellung: Skoda Fabia Combi II – Mehr Kombi für weniger Geld

Im Frühjahr 2007 brachte Skoda die zweite Fabia-Generation in Deutschland auf den Markt. Rund ein Jahr danach wird Anfang 2008 die Kombi-Version folgen. Auf der IAA feiert der Kleinwagen-Lademeister derzeit Premiere.

Besonders erfreulich: Obwohl in vielen Punkten verbessert, wird das Basismodell 250 Euro weniger als bisher kosten.
Der neue Fabia Combi ist nur geringfügig gewachsen. Mit 4,24 Meter wurde er um einen Zentimeter länger und mit 1,50 Meter um fünf Zentimeter höher als bisher. Parallel legte dafür der Gepäckraum deutlich zu. Hinter den Rücksitzen ist nun Platz für 480 statt bisher 426 Liter Gepäck. Auf maximal 1.460 Liter wuchs der erweiterte Stauraum gar um 235 Liter. Dank des 96 Zentimeter breiten Laderaums passen auch sperrige Gegenstände hinten rein. Insgesamt bietet der neue Fabia Combi eine Stauraumkapazität, die einige Mittelklasse-Kombis nicht erreichen. Auch mit seiner Zuladung von bis zu 515 Kilogramm ist der Tscheche ein durchaus respektables Transporttalent.

Vorteilhaft für das Beladen soll die weit nach oben öffnende Heckklappe sein. Bereits die Basis bietet zudem eine Gepäckraumabdeckung mit Aufrollautomatik; ein leichtes Berühren soll genügen, um ihren Mechanismus zu aktivieren. Praktische Optionen sind außerdem Systeme zur Ladungssicherung, Schmutz abweisende Bodenmatten und variabel anzubringende Staukästen.

Schick und wohnlich

Obwohl für den Gütertransport optimiert, kommt der Fabia Combi nicht wie ein Nutzfahrzeug daher. Statt einer möglichst raumeffizienten Kastenform sorgt zum Beispiel seine nach hinten abfallende Dachlinie für etwas Eleganz und Dynamik. Das Gesicht des langen Fabias ist bereits vom Roomster und von der Fabia Limousine her bekannt. Es zeichnet sich durch charaktervolle Scheinwerfer und eine breite Chromspange über dem dreidimensionalen Kühlergrill aus.

Die Passagiere können sich laut Skoda über ein großzügiges Platzangebot vorne freuen. Das bequeme Gestühl und ein ab der Ausstattung Classic verstellbares Lenkrad sollen einen guten Sitzkomfort ermöglichen. Die Qualität der Materialien, die Farbwahl und die Verarbeitung sind mit denen der Kurzheckvariante identisch. Entsprechend tadellos dürfte auch die Bedienung sein. Allerdings kommt die Basisversion etwas nackt daher. Immerhin bietet sie bereits viele Ablagen, ein zweifaches Handschuhfach und große Flaschenhalter.

Drei Diesel und drei Benziner

Für den Fabia Combi werden zunächst drei Benzin- und drei Dieselmotoren angeboten. Die Eckdaten der Ottos: 1,2-Liter/70 PS, 1,4 Liter/86 PS und 1,6 Liter/105 PS. Dieselseitig gibt es einen 1,4-Liter-Vierzylinder mit 70 PS oder 80 PS sowie einen 1,9-Liter-Selbstzünder mit 105 PS. Alle Motoren werden mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für den stärksten Benziner gibt es optional eine Sechsgang-Automatik.

Über Fahrleistungen und Verbrauch macht Skoda derzeit noch keine Angaben. Doch dürften diese Werte sich nur marginal von denen der Limousine unterscheiden. Mit dem 105-PS-Benziner wird der kompakte Fabia 190 km/h schnell und sprintet in 10,1 Sekunden von null auf Tempo 100. Damit ist man fraglos ausreichend flott unterwegs. Das Fahrwerk des Combis ist ebenfalls identisch mit dem der Limousine und soll laut Skoda selbst bei zügiger Kurvenfahrt noch hohe Sicherheitsreserven bieten.

Ab 10.740 Euro

Die Basisversion des Fabia Combi wird mit dem 70 PS starken Benziner 10.740 Euro kosten. Zur Serienausstattung werden dann unter anderem vier Airbags, ABS und die Kofferraumabdeckung gehören. Zusätzlich bietet Skoda die Ausstattungspakete Classic, Ambiente, Sport und Elegance. Die genauen Ausstattungsdetails und die weiteren Preise will Skoda Deutschland erst im November 2007 bekannt geben. (mh)

Wollen Sie jetzt durchstarten?

Alle Artikel

Last Wagon Hero: Der neue Audi RS 6 Avant

News

VW T-Roc Cabrio: Hohe Offenherzigkeit

News

Opel Corsa 2020: Alles neu, alles besser?

News
Mehr anzeigen