Vorstellung: Volvo XC60 – Jetzt auch Volvo

Jetzt hat auch Volvo ein Kompakt-SUV. Ende 2006 sorgten die Schweden mit dem XC60 Concept für Aufsehen. Nach über einem Jahr gibt es auf dem Genfer Autosalon die Serienversion zu sehen, die im kommenden Herbst zu den Händlern rollen soll. Optisch hat sich der XC60 dabei kaum mehr verändert.

Obwohl die Studie XC60 Concept schon lange vor der endgültigen Version ihren ersten Auftritt hatte, zeigt sie sich im Rückblick doch ziemlich seriennah. Es mag nicht zuletzt an der durchweg positiven Resonanz gelegen haben, weshalb die Designer die Karosserie des Kompakt-SUV weitgehend unverändert übernommen haben.

Lückenfüller

Dementsprechend dynamisch-elegant steht der XC60 jetzt in den Startlöchern. Der muskulöse Unterbau zeugt von Stärke ohne klobig zu wirken, die fließende Linienführung des Greenhouse und das markante Heck wirken sportlich. So schließt das neue Onroad-SUV die Lücke zwischen dem Offroad-Kombi XC70 und dem kantigem Geländewagen XC90.

Den Innenraum freilich mussten die Ingenieure den Ansprüchen der Massenproduktion anpassen, die filigranen Sitze und die futuristische Mittelkonsole wichen dem klassisch klaren Schwedendesign. Unverschnörkelt geben zwei Rundinstrumente Auskunft über Tempo und Drehzahl, über der holzvertäfelten Mittelkonsole sind zwei Displays angebracht: eins fürs Radio, eins fürs Navi.

Bewährte Technik

Für die schicke Optik zeichnet Volvo-Designer Steve Mattin verantwortlich, die passende Technik kommt zum Teil aus dem Konzern-Regal. Wie der ebenfalls in Genf debütierende Ford Kuga teilt sich auch der XC60 die Plattform mit dem Land Rover Freelander. Das verspricht neben überzeugenden Onroad-Eigenschaften auch Geländegängigkeit. Herzstück ist eine Haldex-Kupplung, die alle vier Räder mit Kraft versorgt.

Erzeugt wird die Kraft in einem von zunächst drei Aggregaten. Kunden haben die Wahl zwischen einem 285 PS starken Dreiliter-Reihensechszylinder-Benziner sowie zwei Fünfzylinder-Dieselmotoren. Die Selbstzünder leisten 163 beziehungsweise 185 PS. Für das Jahr 2009 kündigt Volvo neben den Modellen mit permanentem Allradantrieb auch eine rein frontgetriebene Version an.

Mehr Sicherheit im Stadtverkehr

Volvo wäre nicht Volvo, würden sie nicht auch gleich noch ein neues Sicherheitssystem vorstellen. Im XC60 feiert das so genannte „City Safety“-System Premiere. Typische Kollisionen bei geringer Geschwindigkeit im Stadtverkehr sollen damit zukünftig vermieden werden. Erkennt das System solch einen drohenden Zusammenstoß ohne dass der Fahrer reagiert, bremst es das Auto eigenständig ab.

Genauere Daten zu Abmessungen, Ladevolumen und den Motoren hat Volvo bislang noch nicht bekannt geben. Auch den Preis für den XC60 halten die Schweden momentan noch geheim. Allerdings wird der Einstieg nicht unter 30.000 Euro liegen. (mg)

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