Vorstellung: VW CrossPolo – Der Querfeldein-Polo

Es ist beileibe kein Zufall, dass Volkswagen den CrossPolo auf der Tuningmesse in Essen erstmals dem Publikum präsentiert. Denn individuelle Autos kommen immer besser an. Folgerichtig bleibt der CrossPolo auch kein Einzelkind. Er ist der Begründer einer Cross-Familie.

Im nachhinein betrachtet war sein Vorgänger, der Polo Fun, ein Test unter realen Marktbedingungen. Gebaut von Herbst 2003 bis Anfang 2005, verkaufte sich der martialisch auftretende Polo „dreimal besser als erwartet“, wie ein VW-Sprecher erklärt. Da fiel die Entscheidung leicht, mit dem umfangreichen Facelift des Polo auch eine neue Version mit Offroad-Optik zu bringen.

Preisnachlass

Marktstart für den CrossPolo ist im Februar 2006. Zu Preisen ab 15.150 Euro. Aufgemerkt: Damit ist der CrossPolo nicht nur rund 1.000 Euro günstiger als der Fun-Polo, sondern ausstattungsbereinigt sogar gut 1.500 Euro preiswerter als der normale Polo. Serienmäßig kommt der CrossPolo unter anderem mit elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Ablagetaschen an den Rückseiten der Vordersitze, höhenverstellbarem Lenkrad, Nebelscheinwerfern und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 215/40er-Reifen daher. Und da er Aktivlinge ansprechen soll, die in der Freizeit auch mal sperriges Sportgerät transportieren wollen, gibt es die Dachreling ebenfalls serienmäßig.

Als echter Offroader darf der CrossPolo nicht verstanden werden. Allradantrieb oder Sperren gibt es nicht. Für den Querfeldein-Ausflug ins leichte Gelände ist er hingegen gerüstet, allen voran dank der üppigen Räder und des um 15 Millimeter höhergelegten Fahrwerks. Nur kosmetische Zwecke erfüllen der angedeutete Unterfahrschutz und die Kotflügelverbreiterungen.

Außen robust, innen edel

Eher edel als robust geht es im Innenraum zu. Passend zur Lackfarbe präsentiert sich die Farbgestaltung des Interieurs. Wählt man beispielsweise das leuchtende Orange als Außenfarbe, sind auch die Mittelbahnen der Sitze und die Innenverkleidung der Tür orangefarbig. Dazu gibt es serienmäßig Sportsitze, ein Lederlenkrad mit farbigen Nähten, Chrom an den Instrumenten und Pedale in Aluminium-Optik.

Unter der Haube des CrossPolo werkeln bekannte Polo-Motoren. Zur Wahl stehen drei Benziner (64 PS, 75 PS und 100 PS) sowie zwei TDI-Aggregate mit 70 PS und 100 PS.

Im kommenden Jahr folgen dann weitere Cross-Modelle. Der CrossFox, der in ähnlicher Form in Brasilien bereits auf dem Markt ist, kommt im Herbst 2006. Ende des Jahres soll dann der CrossGolf vorgestellt werden. Gut möglich, dass Volkswagen als Bühne erneut die Essen Motor Show wählen wird. (bs)

Wollen Sie jetzt durchstarten?

Alle Artikel

BMW 3er Touring: Freude am Außendienst

Sieben Sitze für die Familie – diese Vans gibt es

Extra Power: Der BMW M8 Competition

Mehr anzeigen