Vorstellung: VW Golf GTI Cabriolet – Geht ab und auf

Der Golf GTI legt ab: Erstmals in seiner Geschichte wird es den sportlichen Kompakten auch als Cabriolet geben.

Bereits im Frühjahr 2011 deutete VW mit zwei Wörthersee-Studien eine Sportversion seines Stoffdach-Kompakten an, jetzt feiert die GTI-Version im Serienfinish auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März) Premiere und noch pünktlich zur Sommersaison beim Händler eintreffen, und damit nur wenige Monate bevor die siebte Golf-Generation an den Start geht. Wie bei der geschlossenen Version kommt auch beim Cabrio der 2,0 Liter große Vierzylinder-Turbobenziner mit 210 PS Leistung zum Einsatz. Das maximale Drehmoment von 280 Newtonmeter liegt über ein breites Drehzahlband an und wird über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Vorderräder geleitet. Alternativ ist ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen zu haben. Für gute Traktion in der Kurve soll eine serienmäßige elektronische Quer-Differentialsperre XDS sorgen.

Bei den Fahrleistungen bleibt das Cabrio hinter der leichteren Limousine allerdings knapp zurück. Der Spurt von null auf 100 km/h dauert mit 7,3 Sekunden und damit 0,4 Sekunden länger als bei der geschlossenen Version, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 237 km/h statt 240 km/h erreicht. Parallel steigt der Verbrauch um 0,3 Liter auf 7,6 Liter bei der handgeschalteten Ausführung.

Optisch keine Überraschungen

Äußerlich trägt das Cabrio die bekannten GTI-Insignien. Der Waben-Kühlergrill ist rot eingefasst, im Stoßfänger finden sich vergrößerte Lufteinlässe, am Heck sorgt ein Diffusor für Abtrieb und LED-Rückleuchten für eine auffällige Nachtgrafik. Innen gibt es den typischen Karo-Stoff, Alu-Pedale und roten Ziernähte am Lederlenkrad.

Das Stoffverdeck wurde 1:1 von den anderen Cabrio-Versionen übernommen. Es öffnet in 9,5 Sekunden und ist auch Wunsch elf Sekunden später wieder geschlossen. Der Kofferraum bietet ein Stauvolumen von 250 Litern.

Zur Serienausstattung des GTI-Cabrios zählen unter anderem Klimaautomatik, CD-Radio, 17-Zoll-Felgen und fünf Airbags. Einen offiziellen Preis hat VW noch nicht genannt, doch dürfte die Basisversion bei rund 30.500 Euro starten. Zu den Wettbewerbern zählen das Audi A3 Cabrio 2.0 TFSI (32.600 Euro) und das BMW 125i Cabrio (37.500 Euro). (mh/sp-x)

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