Vorstellung: VW Golf24 – Golf in der Grünen Hölle

Vier Jahre ist es her, dass Volkswagen zuletzt mit einem Golf das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring bestritten hat. Doch rechtzeitig zum 35. Jubiläum des GTI treten die Wolfsburger heuer (23. - 26. Juni) mit dem eigens dafür kreierten Golf24 in der Grünen Hölle an.

Den achten Rang erzielte der 300 PS starke Werks-Golf 2007; dieses Jahr will das Team um Motorsport-Chef Kris Nissen den Gesamtsieg einfahren. Und mit dem Golf24 haben sie dafür sicher nicht den schlechtesten Untersatz gewählt – nicht nur aus Marketing-Sicht.

Komplett-Umbau

Auf Basis des aktuellen Golf VI haben die Ingenieure einen Rennwagen aufgebaut, der mit spektakulärem Breitbau und einem überdimensionierten Spoiler für Aufsehen sorgt und mit der Straßenversion so gut wie nichts mehr zu tun hat. Das zeigt auch der Blick in das spartanische Cockpit, mit einem weit nach hinten versetzten Fahrersitz, der zudem - um den Schwerpunk zu senken – so tief montiert ist, dass der Fahrer kaum über die Motorhaube blicken kann.

Anders als die umweltfreundlichen Erdgas-Sciroccos der vergangenen Jahre ist das Herzstück des Golf24 der aus dem Audi TT RS bekannte Fünf-Zylinder-Turbo, aus dem im Golf24 allerdings satte 440 PS gepresst werden und der bis 540 Newtonmeter auf die Kurbelwelle stemmt. Die Kraftverwaltung übernimmt ein sequenzielles Sechs-Gang-Getriebe, die -übertragung obliegt, anders als im Jahr 2007, einem permanenten Allrad-Antrieb.

Erfolgreiche Tests

Erste Testeinsätze hat der Über-Golf bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Im Dezember vergangenen Jahres musste er sich im portugiesischen Portimão beweisen und erst kürzlich drehte er in Vallelunga in Italien seine Runden. Doch bis zum 24-Stunden-Rennen im Juni sind noch viele weitere Testkilometer eingeplant. (mg)

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