Weltpremiere: Ford Mondeo – Praktischer Prachtkerl

S-Max, Galaxy und nun der neue Mondeo. Ford ist in der Zukunft angekommen - mit großen, praktischen und prächtig anzusehenden Automobilen. Zwar sprechen die Kölner im Zusammenhang mit dem jetzt in Paris vorgestellten Mondeo Turnier (Kombi) noch von einer „seriennahen Studie“.

Klar ist indes, dass bis auf wenige Retuschen an Front- und Heckschürze nichts mehr geändert wird.
Seinen Marktstart wir der neue Mondeo im Mai kommenden Jahres feiern. Wie gewohnt wird es ihn in drei Karosserievarianten geben, als Kombi, Limousine und Schrägheck. Ungewohnt ist das Design, zumindest im Vergleich zum biederen Vorgänger. Der Neue wird den über die letzten Monate geschürten, hohen Erwartungen voll gerecht: Prägnantes Gesicht mit großflächigen Scheinwerfern, markante Schulterpartie, muskulöse Radhäuser, geringe Fensterflächen und ein langer Radstand - mutig, frisch und dynamisch kommt der Mittelklasse-Bestseller daher.

Der dritte Bruder

Technisch ist der neue Mondeo nah mit dem S-Max und dem neuen Galaxy verwandt, mit denen er sich die Plattform teilt. Keine schlechten Gene also, schließlich konnten beide Vans bei unseren Tests überzeugen. Übrigens nicht nur in den Kapiteln Fahrdynamik und Platzangebot, sondern auch was die Qualitätsanmutung im Innenraum betrifft.

Der Mondeo verspricht hier mindestens gleichzuziehen. Das Armaturenbrett wirkt wie aus einem Guss, die Schalter und Tasten sind auf ein Mindestmaß reduziert und übersichtlich platziert. Noch einmal überarbeitet wurde das neue Bediensystems HMI mit den Joystick-Lenkradtasten. Der Zentralbildschirm ist nun blickfreundlich hoch in der Mittelkonsole platziert.

Topmodell mit Turbo-Fünfzylinder

Die Motorenpalette reicht auf Benzinerseite vom 1,6-Liter-Vierzylinder mit 100 PS bis zum kraftvollen und klangstarken 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo mit 220 PS. Dieselfans können zwischen dem 1,8-Liter-TDCi mit 100 PS und dem 2,0-Liter-TDCi mit 130 bzw. 140 PS wählen.

Exakte Preise sind noch nicht bekannt, von einer leichten Erhöhung kann aber ausgegangen werden. Damit dürfte die Limousine bei 21.500 Euro starten, der Turnier rund 1.000 Euro mehr kosten. (bs)

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