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Auto starten bei Kälte - Tipps & Tricks

Wenn es kalt ist und dein Auto länger steht, springt es manchmal nicht sofort an. Wie du deinen Wagen schnell wieder zum Laufen bringst, verraten wir dir hier.

Darum springt dein Auto bei Kälte nicht an

Gerade ältere Autos springen im Winter gelegentlich nicht an, wenn es kalt draußen ist. Dafür kann es mehrere Gründe geben:

Grund 1: Autobatterie schwach oder defekt
Winterliche Bedingungen setzen einer Autobatterie zu. Batterien erzeugen Energie durch chemische Prozesse, die bei geringeren Temperaturen dann langsamer ablaufen. Dadurch sinkt die Spannung der Batterie.

Grund 2: Anlasser braucht Zeit
Daneben benötigt der Anlasser deines Fahrzeugs beim Starten mehr Energie, um anzuspringen. Dies liegt daran, dass er aufgrund zäher Öle und Fette mehr Kraft aufwenden muss, um den Motor zu starten.

Grund 3: Motoröl zu zäh
Der Kaltstart erhöht den Verschleiß des Motors. Durch das bereits angesprochene zähe Öl werden zusätzlich Lager und Schmierflächen nicht optimal geschmiert.

Mit Wärme kannst du diese Probleme größtenteils lösen. Dies kann ein beheizter Garagenstellplatz, aber auch eine eingebaute Standheizung sein, welche den Motorraum erwärmt. Standheizungen lassen sich, sofern nicht vorhanden, nachrüsten.

No-Go: Warmlaufen lassen

Lass den Motor nach Möglichkeit nicht im Stand warmlaufen. Dies ist für dein Auto besonders schädlich, gilt als Lärmbelästigung und Umweltsünde. Ein Ordnungsgeld kann die Folge sein.

Sechs Tipps, wenn dein Auto oft nicht anspringt

Tipp #1: Kurzstrecken vermeiden

Prinzipiell solltest du bei Kälte darauf achten, nicht zu viele Kurzstrecken zu fahren. Dies belastet den Motor unnötig. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass der Motor sich während der Fahrt auf Betriebstemperatur erwärmt. Dies kann einige Kilometer dauern.

Tipp #2: Batterie rechtzeitig wechseln

Dein Auto wird vor allem dann mit dem Start Probleme haben, wenn die Batterie zu wenig Spannung besitzt. Ist die Spannung nicht mehr ausreichend, hilft oft nur noch das Überbrücken. Bedenke, dass eine Batterie alle 5-7 Jahre ausgetauscht werden sollte. Springt der Wagen nicht an, kann es helfen, alle unnötigen Verbraucher wie Radio und Scheinwerfer auszulassen. Hilft alles nichts, musst du Starthilfe in Anspruch nehmen.

Tipp #3: Richtiges Öl verwenden

Im Winter benötigt das Auto ein weniger zähflüssiges Öl, man spricht von niedrigerer Viskosität. So wird sichergestellt, dass schnell alle Teile geschmiert werden und es rasch in den Motor gepumpt wird. Dazu findest du mehr in der Bedienungsanleitung deines Fahrzeugs. Auch ein ausreichend hoher Füllstand sollte gewährleistet sein.

Tipp #4: Scheinwerfer einschalten

Sollte der Anlasser zu wenig Kraft haben, um den Motor zu starten, kannst du diesen mit etwas Wärme durch angeschaltete Scheinwerfer unterstützen. Dies solltest du allerdings nur bei einer intakten Batterie versuchen.

Tipp #5: Start- bzw. Fahrverhalten anpassen

Beim Start kann es bei Schaltgetrieben helfen, die Kupplung bis zum Anschlag zu treten, während du die Zündung betätigst. Bringe das Auto nach dem Anlassen dann vorsichtig auf Betriebstemperatur: Vermeide zu hohe Drehzahlen und schalte zügig in die höheren Gänge.

Tipp #6: Schnellstart-Spray

Spezielle Sprays können das Starten erleichtern, indem sie die Zündfähigkeit des Kraftstoffs verbessern. Dazu einfach ein paar Sprühstöße des Starthilfesprays in den Ansaugstutzen des Luftfilters geben und danach starten. Beachte bei der Verwendung unbedingt die Anweisungen des Herstellers – zu viel des Guten kann auch hier schaden.

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