Versicherung fürs Cabrio finden

Fahren Sie ein Cabrio, müssen Sie damit rechnen, dass die Kosten für die Versicherung höher sind als für eine Limousine. Aber - warum ist das so, und lassen sich nicht doch irgendwie Versicherungskosten sparen?

Ein Cabrio ist in den Versicherungsbeiträgen höher eingestuft

Generell können Sie ein Cabrio bei jedem Versicherer anmelden. Es gibt nur wenige Versicherungsgesellschaften, die eine Aufnahme von Cabrios ablehnen oder die sehr hohe Beiträge verlangen. Dies betrifft vor allem hochwertige und teure Cabrios von Porsche, Audi, Mercedes, BMW oder anderen Herstellern. Online-Versicherer lehnen ein hochwertig ausgestattetes Cabrio eher ab als Versicherungen, die eine niedergelassene Agentur haben. Bei großen Versicherern, wie ERGO oder Allianz, haben Sie die besten Chancen und bekommen gleichzeitig noch eine persönliche Beratung. Generell können die Unterschiede im Versicherungsjahr mehrere hundert Euro betragen. Deshalb sollten Sie die Prämien unbedingt intensiv vergleichen.

Ein Cabrio ist in der Regel teurer als das gleiche Fahrzeug, wenn es als Limousine oder Kombi zugelassen ist. Das Kfz hat eine höhere Diebstahlrate, weil ein Knacken des Wagens aufgrund des Stoffdaches und des somit geringeren Schutzes einfacher ist. Außerdem haben viele Fahrzeuge mit offenem Dach ein schnittiges und auffallendes Design. Dadurch wird der Pkw schneller zum Objekt von Autoeinbrechern.

Die Versicherung verteuert sich auch, weil Sie für ein Cabriolet eine Vollkasko abschließen sollten. Diese springt auch ein, wenn Ihr Fahrzeug beschädigt wird, etwa durch Vandalismus am Dach, und der Verursacher nicht gefunden wird. Möchten Sie Versicherungsbeiträge sparen, können Sie darüber nachdenken, ob Sie das Fahrzeug nur im Sommer zulassen. Dies ist mit einem Saisonkennzeichen möglich.

Saisonale Kennzeichen kosten nicht so viel Versicherung

Gerade für Cabrios ist es empfehlenswert, ein Saisonkennzeichen zu nutzen, um Kosten zu sparen. Bei einem Saisonkennzeichen sind die Monate, in denen Sie das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegen dürfen, auf dem Kennzeichen aufgedruckt. Möchten Sie das Auto beispielsweise für die Monate April bis Oktober zulassen, steht dort 04-10. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass Sie nur für diese Monate Steuern und Versicherungsbeiträge bezahlen müssen. Die Versicherung wird anteilig auf die Jahresprämie fällig. Wenn Sie sich für diese Lösung entscheiden, sollten Sie für die Wintermonate eine Unterstellmöglichkeit haben. Da das Cabrio nicht versichert ist, dürfen Sie es nicht auf einem öffentlichen Parkplatz abstellen.

Wenn Sie die Tipps mit dem Saisonkennzeichen und dem Versicherungsvergleich beherzigen, sollte es Ihnen möglich sein, Ihr Cabrio kostengünstig zu versichern. Eine große Rolle spielt natürlich auch Ihre Schadensfreiheitsklasse und die Region, in der Sie leben. Diese beiden Faktoren können sich vorteilhaft oder nachteilig auf die Versicherungsprämie auswirken.

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