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USA-Urlaub: Einreise, Corona, Roadtrip, Auto mieten

Wer träumt nicht von einem Roadtrip durch die USA? Durch Corona mussten viele Deutsche ihre Reisepläne ändern. Doch in 2022 ist das Reisen in den Vereinigten Staaten wieder möglich. Wir zeigen dir, was du vor und während deiner Reise beachten solltest.

Zunächst die wichtigste Info: Reisen von Europa in die USA sind für Geimpfte und Genesene wieder möglich. Im Sommer 2022 steigt zudem das Flugangebot und sowohl die Lufthansa als auch amerikanische Airlines bieten mehrmals täglich Verbindungen in die großen Metropolregionen der USA an.

Inhalt

 Welcome back! Nach den pandemiebedingten Einreisebeschränkungen empfangen dich Metropolen wie New York jetzt wieder mit offenen Armen. Welcome back! Nach den pandemiebedingten Einreisebeschränkungen empfangen dich Metropolen wie New York jetzt wieder mit offenen Armen.

Wichtige Corona-Einreiseregeln für die Vereinigte Staaten

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wer aktuell in die USA reisen will, sollte sich am besten schon bei der Reiseplanung genaustens bei den Behörden informieren, welche Unterlagen benötigt werden. Wer kein Visum für die USA hat, muss weiterhin einen ESTA-Antrag (visumsfreies Reisen bis zu 90 Tage) für alle Reisenden stellen. Zusätzlich muss pro Person ein Gesundheitsformular der US-Gesundheitsbehörde CDC ausgefüllt und mitgeführt werden.

Folgende Personengruppen dürfen wieder in die USA einreisen:

  • Vollständig geimpfte (14 Tage nach der zweiten Impfung). Eine zeitliche Begrenzung, wie lange die Impfung gültig ist, gibt es derzeit nicht. Akzeptiert werden von den US-Behörden alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe – auch Kreuzimpfungen. Zum Nachweis wird ein gültiger Impfpass beziehungsweise ein digitaler Impfnachweis mit QR-Code verlangt.
  • Genesene Personen müssen ebenfalls eine vollständige Impfung mit zwei Dosen vorweisen können. Eine Ausnahme gilt hier weiterhin für den Impfstoff von Johnson & Johnson.

Ganz gleich ob genesen oder geimpft, vor Abflug muss ein negativer Coronatest vorgewiesen werden. Akzeptiert werden sowohl Antigen- als auch PCR-Tests. Beide Tests dürfen nicht älter als ein Tag sein. Dabei spielt es allerdings keine Rolle, ob man am Vortag um 12 Uhr den Test macht und am nächsten Tag erst um 18 Uhr fliegt – der Test ist dennoch gültig.

Diese Besonderheiten gelten für Kinder und Jugendliche:

  • Kinder unter 2 Jahren sind von der Impf- und Testpflicht befreit.
  • Kinder und Jugendliche ab 2 und unter 18 Jahren dürfen in Begleitung von geimpften Erwachsenen fliegen, benötigen keinen Impfnachweis, müssen sich vor dem Betreten des Flugzeugs aber ebenfalls auf Corona testen lassen.

Tipp:

Viele Fluglinien bieten die Möglichkeit, die Impf-, Genesenen- und/oder Testzertifikate im Zuge des online Check-ins vorab digital hochzuladen und prüfen zu lassen. Nicht nur fällt im Zuge dessen auf, wenn noch Unterlagen fehlen, auch müssen diese Dokumente dann in aller Regel nicht mehr am Flughafen vorgezeigt werden.

Wissenswertes für Urlauber vor der Abreise

Wer zum ersten Mal in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten reist, sollte wissen, dass diese Möglichkeiten nur jenen offen stehen, die vorher zahlreiche Einreiseprozeduren über sich ergehen lassen. Für alle, die keine US-Staatsbürgerschaft vorweisen können oder ein Visum besitzen, gilt, dass am besten noch vor der Flugbuchung ein ESTA-Antrag online bei der Einwanderungsbehörde gestellt werden muss.

Erst mit dem „Ok“ der digitalen Grenzwächter macht es Sinn, sich um die detaillierte Reiseplanung zu kümmern. In der Regel werden die ESTA-Anträge in wenigen Minuten bearbeitet. Welche genauen Vorgaben es zum visumsfreien Reisen gibt, erfährst du hier (externer Link). Wichtig: Ein positiver ESTA-Entscheid bedeutet nicht automatisch, dass du auch in die USA einreisen darfst. Das letzte Wort hat der Grenzbeamte vor Ort in den Staaten.

  • Prüfe unbedingt vor der Planung einer US-Reise, ob du einen Reisepass besitzt und ob dieser noch gültig ist. Ohne gültigen Reisepass ist für ausländische Staatsbürger keine Einreise in die USA möglich.

 Zurück in die USA heißt auch: zurück in die Natur! Zahlreiche Nationalparks laden zum Besichtigen ein. Die Weitläufigkeit der Staaten erkundet man auch weiterhin am besten mit dem Auto. Zurück in die USA heißt auch: zurück in die Natur! Zahlreiche Nationalparks laden zum Besichtigen ein. Die Weitläufigkeit der Staaten erkundet man auch weiterhin am besten mit dem Auto.

Das gibt es bei der Rückkehr nach Deutschland zu beachten

Die USA gelten bereits länger nicht mehr als Hochrisiko-Gebiet. Eine entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde aufgehoben. Mit Stand Mai 2022 gilt somit keine Quarantäne-Pflicht mehr für möglicherweise ungeimpfte Rückkehrer, auch besteht keine Testpflicht für Geimpfte und Genesene.

Personen, die per Ausnahmeregelung ohne Impfung fliegen dürfen, müssen sich vor der Rückkehr nach Deutschland maximal 48 Stunden vor Rückkehr testen lassen. Für Kinder und Heranwachsende unter 12 Jahren ist kein 3G-Nachweis erforderlich.

Diese Corona-Regeln gelten in den USA

Die USA verzeichnen aktuell eine wesentlich niedrigere 7-Tage-Inzidenz als in weiten Teilen Deutschlands. Das Tragen einer Maske ist in Innenräumen nurmehr empfohlen, einzelne Bundesstaaten oder Countys können aber andere Regeln erlassen haben. Die allermeisten Geschäfte zeigen bereits an der Eingangstür an, ob das Tragen einer Maske gefordert beziehungsweise empfohlen ist.

Neu seit Mitte April 2022: Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie im Flugzeug ist gerichtlich gekippt worden. Auf Interkontinentalflügen, zum Beispiel von und nach Deutschland, kann von der Airline aber weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben werden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt ungeachtet des Gerichtsurteils weiterhin das Tragen von Masken im Nahverkehrsbereich.

Autofahren und Auto anmieten in den USA - mit diesen Tipps kommst du weiter

Bist du länger in den USA unterwegs und willst mehr sehen als die Stadtzentren von New York, Miami, Los Angeles oder San Francisco? Dann lohnt es sich das drittgrößte Land der Erde weiterhin mit dem Mietwagen zu erkunden. Zahlreiche Mietwagenfirmen bieten dir sehr unterschiedliche Fahrzeugmodelle an. Vom Kleinwagen bis zum Luxus-SUV ist alles geboten und in den meisten Fällen gilt: es ist alles eine Nummer größer als in Deutschland.

Doch ob du ein Fullsize-SUV benötigst, kommt ganz auf deine Reiseplanung, die Anzahl der Mitreisenden und das mitzunehmende Gepäck an.

Hier unsere Tipps für einen stressfreien Roadtrip durch die Vereinigten Staaten:

  • Internationaler Führerschein: Besorge dir vorsichtshalber eine Übersetzung für deinen gültigen EU-Führerschein. Nicht alle Autovermieter und vor allem nicht jeder lokale Gesetzeshüter akzeptieren den auf Deutsch ausgestellten Kartenführerschein. Den Internationalen Führerschein gibt es für wenige Euro bei der für deinen Landkreis zuständigen Zulassungsbehörde.
    • Miete dein Fahrzeug bereits länger im Voraus in Deutschland an und achte auf einen möglichst umfangreichen __Versicherungsschutz__ mit einer hohen Deckungssumme ohne Selbstbeteiligung.
      
      • Achte auf __unbegrenzte Freimeilen__ pro Anmietung.
        
        • Miete deinen Wagen am besten __nicht an Flughafen-Stationen__ an, um höhere Gebühren zu vermeiden. 
          
          • __Einwegmieten__ sind teurer als Rückgaben am Anmietort, behalte die zusätzlichen Kosten gerade bei Vergleichsportalen im Auge.
            
            • __Achtung Mautgebühren!__ Insbesondere im Nordosten der USA werden auf vielen Teilstrecken und/oder Brücken beziehungsweise Tunnels Benutzungsgebühren erhoben. Nicht alle Mautstrecken können noch vor Ort bar bezahlt werden. Erkundige dich vor Reiseantritt, ob dein Mietwagen über einen Toll-Transponder verfügt. 
              
              • __Tipp für Florida:__ Die I-95 ist weitestgehend mautbefreit. Achte allerdings beim Befahren darauf, nicht auf die Express-Lanes zu kommen. Diese sind weiterhin kostenpflichtig.
                

Tanken in den USA - so gehts!

Verwirrung gibt es immer wieder über die verschiedenen Kraftstoffqualitäten in den USA. Ist bei uns Benzin in aller Regel mit E10, Super 95, Super Plus 98 oder mehr Oktan angegeben, sehen die Zapfsäulen in den Vereinigten Staaten andere Qualitäten vor.

 Vor allem der innerstädtische Verkehr in den USA ist aufgrund vieler Fahrspuren oftmals unübersichtlich. Wer kann, lässt seinen Mietwagen daher am besten außerhalb der Metropolen stehen. Vor allem der innerstädtische Verkehr in den USA ist aufgrund vieler Fahrspuren oftmals unübersichtlich. Wer kann, lässt seinen Mietwagen daher am besten außerhalb der Metropolen stehen.

Folgende Benzinqualitäten kannst du erwarten:

  • 83 (Regular) = in Europa Normal Benzin
  • 87 (Normal) = in Europa Super Benzin
  • 90 (Prenium) = in Europa Super Plus Benzin

Frage im Zweifel bei deiner Autovermietung nach, welche Benzinqualität du tanken sollst. Dieselfahrzeuge sind bei Autovermietungen übrigens nicht gängig beziehungsweise die Seltenheit. Solltest du dennoch mit einem Selbstzünder unterwegs sein beachte, dass insbesondere in der Mitte der USA nicht jede Tankstelle Pkw-Diesel führt.

Bezahlen lässt sich der Kraftstoff vorab mit Bargeld im Tankstellen-Shop. Viele Tankstellenbetreiber bieten für echte Dollar-Noten sogar Nachlässe an. Ebenfalls möglich ist die Bezahlung per Kreditkarte direkt an der Zapfsäule. Beachte die Angaben am Bildschirm oder Pin-Feld.

Unterwegs mit einem Elektroauto in den USA - geht das?

Ja, vor allem wenn du mit einem Tesla unterwegs bist. Das Supercharger-Netzwerk ist wie in Deutschland gut ausgebaut. Wer hingegen auf Elektroautos anderer Hersteller setzt, sollte sich am besten schon vor dem Anmieten entsprechende Smartphone-Apps herunterladen und die Strecken genau prüfen. Ebenfalls kann es lohnen, sich bereits frühzeitig mit den vor Ort geltenden Tarifbedingungen und Lade-Preisen auseinanderzusetzen. (Text u. Bild: tv/as24)

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