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Mobile Dusche beim Camping: Varianten und Funktionen

Mobile Duschen sind nicht nur für Camper interessant, die keine fest verbaute im Innern ihres Wohnmobiles haben. Mobile Duschen eignen sich als Outdoor-Duschen, Hundeduschen oder Schönwetter-Varianten. Die verschiedenen Modelle von mobilen Camping-Duschen schauen wir uns hier an.

Warum brauche ich eine mobile Dusche beim Camping?

Mobile Duschen haben beim Camping mehrere Funktionen: Schmutzige Hunde draußen sauber machen, nach dem Schwimmen kurz abduschen oder für Zeltreisende oder Wohnmobile ohne integrierte Dusche.

Mobile Duschen können klein und kompakt sein oder durchaus etwas grösser mit mehr Wasservolumen. Der Vorteil von einer mobilen Dusche ist groß. Nach einer Wanderung die eigenen schmutzigen Wanderschuhe oder die Hundepfoten im Freien abduschen zu können, kann den Dreck im Wohnmobil-Innern deutlich verringern. Auch nach einem Bad im Meer oder einem See duscht man sich gerne kurz ab, mit mobilen Duschen ist das nicht nur am Wohnmobil, sondern auch direkt am Badeplatz möglich. Und nicht zuletzt gibt es Camper, die keine fixe Dusche mit dabeihaben. Je nach verfügbarem Platz im Innern des Fahrzeuges können mobile Duschen sehr wohl auch im Wohnmobil benutzt oder aber als Außendusche verwendet werden.

Das Einsatzgebiet von mobilen Duschen im Camping ist also groß, schauen wir uns somit die Modelle der mobilen Kompaktduschen an.

Welche mobilen Duschen gibt es?

Mobile Camping-Duschen finden sich in der Basisversion als aufhängbarer Beutel mit Schlauch daran, es geht weiter über Pump-Duschen, hin zu Tauchpumpen und Kanistern bis zu den fertigen mobilen Duschen-Sets, die Wasserbehälter, Tauchpumpe und Schlauch kombinieren.

  • Solarbeutel / ab 7 Euro Die schwarzen Solarbeutel kennen wohl die meisten. Es gibt sie mit unterschiedlichem Fassungsvermögen, so um die fünf bis zehn Liter machen Sinn und schwarz sind diese einfachen mobilen Duschen, damit sie sich schnell in der Sonne aufwärmen. Es muss nur noch ein Baum oder der Dachträger des Wohnmobiles zur Befestigung gefunden werden, schon wird mit dem Druck der Schwerkraft geduscht.

  • Pumpduschen - ohne Strom / ab 25 Euro Pumpduschen sind Beutel mit einem Fassungsvermögen von acht bis 15 Liter. Manche kommen in dunklen Farben daher, damit auch sie sich in der Sonne schnell aufwärmen. Durch die große Öffnung lässt sich aber auch schon warmes Wasser einfüllen. Mittels Hand- oder Fußpumpe wird nun ein Überdruck im Beutel produziert, der Druck presst das Wasser durch den Schlauch in den Duschkopf. Je mehr gepumpt wird, desto mehr Wasserdruck entsteht.

  • Pumpduschen - mit 12V ab 30 Euro meist zzgl. Kanister Für die etwas fauleren - oder technisch versierten - Duscher, gibt es die Pumpduschen natürlich auch mit Strom. Eine Tauchpumpe mit 12V wird in den Beutel gehängt, mit einer Energiequelle verbunden und erzeugt nun den Druck, der in der mobilen Duschvariante ohne Strom mittels Hand- oder Fußpumpe erzeugt wird. Die Tauchpumpe wird entweder mit 12V-Stecker geliefert, der beispielsweise am Fahrzeug eingesteckt wird, oder man wählt eine Variante mit Akkubetrieb.

  • Mobile Dusch-Sets / ab 90 Euro Natürlich haben findige Hersteller bereits fertige mobile Duschlösungen zusammengestellt, die vom Endverbraucher direkt eingesetzt werden können. Sie vereinen Wasserbehälter, Pumplösung - elektrisch oder stromfrei - und den Schlauch mit Duschkopf. Wer selber nicht Hand anlegen will, muss dafür bei diesen Dusch-Sets etwas tiefer in die Tasche greifen.

Mobile Dusche selber bauen - Wie geht das?

Eine mobile Dusche selber bauen ist sehr einfach. Es stehen verschiedene Möglichkeiten mit und ohne Strom zur Wahl. Hier die Anleitung:

Mobile Dusche selber bauen - ohne Strom Wenn du eine mobile Dusche ohne Strom selber bauen willst, geht das am schnellsten und einfachsten, wenn du dabei die Schwerkraft als Wasserantrieb benutzt.

Baumaterial:

  • Kanister mit Absperrhahn
  • 2-3m Schlauch im Durchmesser passend zum Absperrhahn
  • Schlauchklemme
  • Übergangsstück Schlauch-Duschkopf
  • Duschkopf
  • Seil

Schlauch auf Hahn stecken und mit Schlauchklemme befestigen. Ans andere Ende den Duschkopf mittels Übergangsstück am Schlauch festmachen. Den gefüllten Kanister in die Höhe stellen (aufs Fahrzeugdach oder an einem Baum mit dem Seil befestigen). Absperrhahn öffnen und Wasser marsch!

Mobile Dusche selber bauen - mit Strom Willst du eine mobile Dusche selber bauen, die mittels Strom mehr Druck erzeugt, ist hier die Anleitung dazu.

Baumaterial:

  • Kanister
  • Tauchpumpe - Duschset

Wenn du dir ein fertiges Duschset einer Tauchpumpe holst, ist der Bau einer mobilen Campingdusche wirklich sehr einfach. Besorg dir einen Kanister, durch dessen Öffnung der untere Teil der Tauchpumpe hineinpasst. Steck den 12V-Stecker in eine Steckdose deines Campers - es gibt die Tauchpumpen übrigens auch mit wiederaufladbaren Akkus. So bist du unabhängig von Stromquellen. Kanister auffüllen, Pumpe einschalten und schon geht der Duschspaß los. Einfach unbedingt darauf achten, dass der Teil mit dem Akku bzw. dem 12V Stecker nicht in den Wasserkanister gehängt wird, dieser Teil sollte nicht nass werden!

Was ist der Unterschied von mobilen Duschen und Außenduschen

Falls Du dich jetzt fragst, was der Unterschied zwischen mobilen Duschen und Außenduschen von Wohnmobilen ist, na die Mobilität natürlich.

Außenduschen hängen mit dem Frischwassertank des Wohnmobiles zusammen, nutzen den Strom der Aufbaubatterie des Fahrzeuges und bieten meist einfach einen Anschluss Außen am Camper. Außenduschen sind perfekt zum Duschen am Wohnmobil, zum Abwaschen des Hundes oder um sich draußen mal kurz abzukühlen.

Doch Außenduschen können nicht mit an den Strand oder den See genommen werden, auch nicht ans Festival und sind schon gar nicht im Urlaub mit Zelt einsetzbar. Deshalb gibt es sowohl mobile Duschen im Camping wie auch Außenduschen an Wohnmobilen - sie haben überschneidende Einsatzgebiete und doch hat jede Variante ihre eigene Spezifikation.

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