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Fokus: Elektromobilität
Fokus: Elektromobilität

E-Autos im Kostencheck: Das sind die günstigsten Elektroautos im Unterhalt 2022

Der Markt für Elektroautos wächst, die technische Entwicklung schreitet voran. Doch was kostet ein E-Auto im Unterhalt? Mit welchen Kosten können Käufer rechnen? In diesem Beitrag erklären wir, wann sich der Kauf eines E-Autos lohnt - und welche Elektroautos 2022 am günstigsten sind.

Was kostet ein E-Auto?

Die Anschaffungskosten für ein Elektroauto sind höher als bei Verbrennern – noch. Denn auch bei E-Autos gilt die Regel: Je höher die Nachfrage, desto mehr wird produziert, desto günstiger ist das Fahrzeug. Auch die staatliche Förderung von E-Autos in Form des Umweltbonus wirkt sich für Käufer positiv auf den Preis aus. Zu beachten ist allerdings: Der Kaufpreis ist im Hinblick auf die Kosten eines E-Autos nur ein Aspekt von vielen. Mittel- und langfristig zeigen Elektroautos ihren Kostenvorteil vor allem im Unterhalt – etwa beim Laden, bei der Inspektion, der Versicherung und beim Strom.

Anschaffung

Elektroautos werden immer günstiger in der Anschaffung. Markt, Know-how und Produktion wachsen, die Entwicklung schreitet voran und die Umwelt- bzw. Innovationsprämie entlastet Käufer zusätzlich.

Die teuersten Bauteile von Elektroautos sind die Lithium-Ionen-Akkus. Doch das ändert sich gerade. Hersteller arbeiten mit Hochdruck daran, neuartige Batterien zu entwerfen, für deren Fertigung die teuren Rohstoffe Kobald und Lithium nur noch in stark reduzierter Menge oder gar überhaupt nicht mehr benötigt werden.

Hinzu kommt: Der Markt für E-Autos wächst rasant, ebenso das Angebot an günstigen Modellen unterschiedlicher Fahrzeugklassen. Hersteller erhöhen die Produktion und richten ihren Fokus auf neue und effizientere Systeme. Volkswagen etwa arbeitet am modularen E-Antriebs-Baukasten MEB – eine Plattform, die perspektivisch die Produktion von mehr als 22 Millionen E-Fahrzeugen ermöglichen soll. Elektrofahrzeuge sind die Zukunft – ganz im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotoren.

Darüber hinaus gibt es weiterhin die Umwelt- bzw. Innovationsprämie. Wer bis 2025 ein Elektroauto zu einem Listenpreis von bis zu 40.000 Euro kauft, erhält eine finanzielle Förderung von bis zu 9000 Euro. Manche Hersteller runden diese Förderung noch zusätzlich auf.

Als E-Auto-Fahrer profitierst du von der THG-Quote

Fahrer von E-Autos haben die Möglichkeit, ihren Beitrag zur CO2-Reduzierung durch den Verkauf der THG-Quote zu steigern. Das bedeutet, E-Auto-Halter können das Treibhausgas, das sie einsparen, verkaufen. Von zahlreichen Anbietern erhalten Käufer dafür bis zu 400 Euro jährlich – sowohl für den Kauf als auch beim Leasing.

Inspektion

Die Kosten für Inspektion und Wartung fallen bei Elektroautos wesentlich günstiger aus als bei herkömmlichen Verbrennern – E-Autos müssen seltener in die Werkstatt. Im Vergleich zum Verbrenner hat der Motor eines E-Autos eine wesentlich einfachere Konstruktion. Zudem gibt es beim Elektroauto kaum Verschleißteile: Getriebe, Keilriemen, Zahnriemen, Kupplung, Auspuff, Einspritzpumpen, Zündkerzen oder Glühkerzen gibt es beim E-Auto nicht. Was den TÜV anbelangt, muss ein Elektroauto regelmäßig zur Hauptuntersuchung, wie Autos mit Verbrennungsmotoren auch. Die Abgasuntersuchung fällt jedoch ebenso wie der Ölwechsel weg. Tesla bietet als Alternative zu Inspektionen mittlerweile Online-Updates.

Auch der Bremsenverschleiß ist bei E-Autos kein großes Thema. Im Gegenteil: Dank der Rekuperation – wenn der Fahrer seinen Fuß vom Gastpedal nimmt und das Fahrzeug dadurch automatisch verzögert - können Fahrer von E-Autos beim Bremsen sogar sparen. Denn diese Technik leitet die Energie während des Bremsvorgangs an den Akku zurück. Hier ist allerdings zu beachten: Fahrer von E-Autos sollten die Bremsen bei jeder Fahrt betätigen, damit sich der Flugrost von den Scheiben löst, und die Bremsen regelmäßig warten.

Die Reifen von Elektroautos sind in der Regel größer und schmäler als die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Die Folge ist ein vergleichsweise hoher Verschleiß der Reifen und damit auch höhere Kosten.

 Inspektion und Wartung fällt bei Elektroautos günstiger aus, weil ein E-Auto eine einfachere Motor-Konstruktion und kaum Verschleißteile besitzt. Inspektion und Wartung fällt bei Elektroautos günstiger aus, weil ein E-Auto eine einfachere Motor-Konstruktion und kaum Verschleißteile besitzt.

Pflege

Fahrer von Elektroautos können persönlich viel zur Pflege ihres Fahrzeuges, insbesondere des Akkus, beitragen. Der Lithium-Ionen-Akku ist sensibel und benötigt regelmäßige Kontrolle. Denn ist die Akku-Leistung erst einmal stark reduziert, ist das Fahrzeug nicht mehr viel wert. Die Akku-Pflege ist nicht allzu aufwendig – wer einige Regeln beachtet, kann die Lebenserwartung seines Akkus wesentlich erhöhen.

  • Optimale Außentemperatur: Als ideal für den Akku gilt eine Außentemperatur von rund 20 Grad. Allzu kalte oder heiße Temperaturen gilt es hingegen zu vermeiden. Im Winter sollte das Elektroauto vor dem Losfahren eine Weile vorgewärmt werden. Den Akku sollte man nicht im Kaltzustand laden.
  • Optimaler Ladestand: Der Akku sollte weder komplett leer (Tiefentladung) noch vollständig aufgeladen (Vollladung) werden. Idealerweise bewegt sich der Ladestand in einem Rahmen zwischen 20 und 80 Prozent.
  • Schnarchladung vor Schnellladung: Manchmal lassen sich Schnellladungen nicht vermeiden, etwa wenn man auf der Autobahn unterwegs bist. DC-Ladungen sollten allerdings nur dann durchgeführt werden, wenn es nicht anders möglich ist. Diese Regel gilt auch für neuere Elektroautos, die über ein Batteriemanagementsystem verfügen, das eine schonende Ladung der Akkuzellen sowie ein geregeltes Temperaturmanagement weitestgehend sicherstellt.
  • Regelmäßige Kontrolle: Die Anschlusspole des Akkus sollten regelmäßig kontrolliert, bei Bedarf gereinigt bzw. mit Schmieröl versehen werden.

Durch diese einfachen Pflegemaßnahmen können Besitzer von Elektroautos teure Überraschungen beim Akku weitestgehend vermeiden.

Versicherung

Wie bei Autos mit Verbrennungsmotor hängen auch bei Elektroautos die Kosten für die Kfz-Versicherung vom jeweiligen Unfallrisiko ab. Sie variieren je nach Typ-, Regional- und Schadenfreiheitsklasse des Versicherten. Experten empfehlen eine Vollkasko-Versicherung, da der Anschaffungspreis für ein neues Elektroauto in der Regel höher ist als bei Autos mit Verbrennungsmotor. Die Versicherung sollte vor allem den teuren Lithium-Ionen-Akku, aber auch ein eventuelles Abschleppen sowie einen Schaden aufgrund eines Kurzschlusses der Batterie beinhalten.

Die Kosten für eine Kfz-Versicherung für E-Autos sind nicht höher als bei Autos mit Verbrennungsmotor. So bieten manche Versicherer Sonderkonditionen für Elektroautos an. Zudem sind die Unfallzahlen bei Elektroautos – unter anderem dank zahlreicher Assistenzsysteme - verhältnismäßig niedrig.

Strom

Fahrer von Elektroautos geben weniger Geld für Kraftstoff aus als Fahrer herkömmlicher Verbrennungsmotoren. Am günstigsten kommen diejenigen weg, die ihr E-Auto an einer kostenlosen Ladestation aufladen können, etwa am Arbeitsplatz. Nicht zu vergessen ist hierbei, dass Arbeitnehmer diesen sogenannten geldwerten Vorteil versteuern müssen.

Auch diejenigen, die ihr E-Auto zu Hause an einer Wallbox aufzuladen, können viel Geld sparen. An öffentlichen Ladestationen variieren die Preise am stärksten.

Zuhause laden: Zahlreiche Stromanbieter bieten einen speziellen Stromtarif für Autostrom an, der pro Kilowattstunde abgerechnet wird. Autostrom-Tarife sind in der Regel günstiger als der Stromtarif für den normalen Haushaltsstrom. Zudem kann der Nutzer die Stromquelle selbst wählen und sich zum Beispiel für Ökostrom entscheiden.

In der Regel gibt es den Autostrom-Tarif in zwei Varianten.

  • Bei der ersten wird über den Hausstromzähler abgerechnet. Der Stromversorger ermittelt den Preis über eine Mischkalkulation – die tatsächliche Strommenge ist nicht entscheidend. Diese Variante empfiehlt sich vor allem für diejenigen, die mit ihrem E-Auto jährlich weniger als 10.000 Kilometer fahren.
  • Bei Vielfahrern, die einen höheren Stromverbrauch haben, lohnt es sich, einen eigenen Stromzähler fürs E-Auto einzubauen. Die Kosten für den Autostrom setzen sich aus einem monatlichen Grundpreis sowie dem Arbeitspreis für den tatsächlichen Verbrauch zusammen.

Laden an einer öffentlichen Ladestation: Wer sein E-Auto an einer öffentlichen Ladestation lädt, kann den Stromtarif nicht selbst wählen. Die Preise variieren stark. Vor allem sogenannte Schnelllader, wie man sie etwa an Autobahnen findet, sind vergleichsweise teuer.

Was kostet ein E-Auto im Monat?

Die monatlichen Kosten für ein E-Autos können stark variieren: Zum einen kommen auf den Fahrer eines Elektroautos Strom- und Ladekosten zu. Die Stromkosten variieren derzeit von Tag zu Tag. Zudem variieren die Kosten auch zwischen einzelnen E-Fahrzeug-Modellen, unter anderem je nach Ladevolumen, Ladegeschwindigkeit und Ladeverlust. Darüber hinaus hängt es davon ab, ob man an einer Ladestation oder etwa an einer eigenen Wallbox lädt. Auch die Anschaffung für eine Wallbox kostet erst einmal Geld, das sich jedoch mittelfristig durch niedrigere Ladekosten leicht wieder einsparen lässt. Hinzu kommen regelmäßige Kosten für die Wartung, Pflege, Reifen, Versicherung und Steuer. Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung des individuellen Fahrverhaltens.

Was kostet eine Tankfüllung fürs E-Auto?

Die Kosten einer Tankfüllung variieren bei E-Autos stark. Das hängt zum einen vom Ladevolumen des jeweiligen Akkus, von der Ladegeschwindigkeit sowie vom Ladeverlust ab. Zudem unterscheiden sich die Kosten für das Laden oft stark, je nachdem, ob man an einer Wallbox oder an einer Ladestation lädt. Bei alledem spielen die jeweils aktuellen Stromkosten eine entscheidende Rolle.

Wer bei sich zu Hause eine eigene Photovoltaikanlage hat, dem empfiehlt sich die Einrichtung einer Wallbox - wer seinen Strom selbst produziert, braucht sich keine Gedanken über die Kosten zu machen. Eine Wallbox lohnt sich jedoch auch ohne eigene Photovoltaikanlage, da man den Stromvertrag individuell auswählen, die Preise der jeweiligen Anbieter vergleichen und Kosten sparen kann. Manche Stromanbieter bieten Verträge an, die speziell auf Wallboxen zugeschnitten sind. Die Ladezeiten sind dann in vielen Fällen auf die Abend- und Nachtstunden festgelegt und der Kunde erhält dafür oftmals vergünstigte Konditionen. Das E-Auto lässt sich bequem über Nacht aufladen. Auch diese Weise sind dann auch akkuschonende Schnarchladungen leicht realisierbar.

Wer keine eigene Wallbox besitzt, kann sein Elektroauto an öffentlichen Ladestationen durch Wechsel- und Gleichstrom aufladen lassen. Die Ladekosten variieren dabei je nach Hersteller. Schnelle DC-Ladungen sind zudem häufig teurer als AC- bzw. Schnarchladungen. Abgerechnet wird in der Regel anhand der geladenen Strommenge. Manche Anbieter rechnen nach Zeit ab – in diesem Fall entstehen Kosten pro Minute. Vor allem bei E-Autos mit einer geringen Ladegeschwindigkeit kann das ein erheblicher finanzieller Nachteil sein.

Idealerweise lädt man sein Elektroauto an kostenlosen Ladestationen. Diese finden sich etwa auf Kundenparkplätzen mancher Supermärkte. Immer öfter stellen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern kostenlose Ladesäulen zur Verfügung - der Arbeitnehmer muss diesen geldwerten Vorteil jedoch versteuern.

Die Kosten einer Tankfüllung lassen sich also durchaus beeinflussen. Nicht beeinflussen lässt sich hingegen der Ladeverlust von Elektroautos. Ein Ladeverlust entsteht etwa in der Ladestation, im Bordladegerät des Fahrzeuges oder im Akku. Der Ladeverlust unterscheidet sich je nach Modell. Im Schnitt liegt der Ladeverlust von Elektrofahrzeugen zwischen 10 und 15 Prozent, beim Tesla Model 3 sogar bei knapp 25 Prozent.

Was kostet 1 kWh Strom 2022 für ein Elektroauto?

Die Stromkosten variieren derzeit stark. Um den Verbrauchern den Überblick zu erleichtern, hängt seit Oktober 2021 an den meisten Tankstellen der sogenannte Energiekostenvergleich aus. Darin sind die Kosten für Strom, Wasserstoff, Autogas, Erdgas, Benzin und Diesel pro 100 Kilometer Fahrstrecke aufgelistet. Darüber hinaus können E-Auto-Besitzer, die bei sich zu Hause tanken, individuell einen passenden Stromtarif wählen.

Was kosten 100 km mit dem E-Auto?

Bei der Frage, ob sich ein E-Auto rentiert, stellt sich immer auch die Frage nach dem Stromverbrauch pro 100 Kilometer. Im Durchschnitt liegt der Stromverbrauch von Elektroautos laut Herstellerangaben bei rund 15 kWh pro 100 Kilometer. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Strompreise in Deutschland derzeit stark schwanken. Zudem variieren die Ladekosten je nach Ladeart und Auto-Modell.

Was ist das billigste Elektroauto?

Bei der Frage nach den Kosten ist der Anschaffungspreis ein wichtiger Aspekt. Einen großen Einfluss auf die Ausgaben haben die Strom- und Ladepreise sowie der Wertverlust, aber auch die Preise für Versicherung, Reifen, Inspektion und Pflege.

Wir haben die günstigsten Elektroautos 2022 miteinander verglichen. Am preiswertesten sind die Klein- und Kleinstwagen Dacia Spring Electric, Smart Fortwo EQ und der Renault Twingo Electric. Aber auch größere Fahrzeuge, wie der VW ID.3 oder der Audi Q4 e-tron können sich preislich sehen lassen.

Dacia Spring Electric

Dacia Spring Front

  • Leistung: 33 kWh
  • Normverbrauch (kombiniert nach WLTP): 13,9 kWh/100 km
  • Reichweite: 230 km
  • Grundpreis: 20.490 Euro
  • Gesamtkosten: 355 Euro pro Monat

Der Dacia Spring Electric ist das erste Elektroauto von Dacia – und als Neuwagen in der Anschaffung zugleich das günstigste E-Auto auf dem deutschen Markt. In der Basisversion „Comfort“ kostet es 20.490 Euro – nach Abzug der Umweltprämie nur noch 10.920 Euro. Der Kleinwagen eignet sich als Einstieg in die E-Mobilität.

Verbrauch: Der Dacia Spring ist sparsam. Sein durchschnittlicher Stromverbrauch liegt laut ADAC Ecotest bei 17,9 kWh / 100 km, Ladeverluste eingerechnet. Die Reichweite ist beim Dacia Spring eher bescheiden. Im Stadtverkehr schafft der Kleinwagen bis zu 230 Kilometer. Bei höherer Geschwindigkeit sowie im Winter allerdings weitaus weniger.

Laden: Der Dacia Spring Electric verfügt über eine Motorleistung von 33kW/44PS. Der 27,4-kWh-Akku wird per Wechselstrom (AC) mit einer Ladeleistung von 6,4 kW geladen. Wer den Akku vollständig aufladen möchte, benötigt 33,3 kWh. Die Ladedauer beträgt rund fünf Stunden. An einer Schnellladesäule (DC) mit CCS-Ladeanschluss (gegen einen Aufpreis von 600 Euro erhältlich) zieht der Dacia Spring maximal 30 kW. Der Akku hat acht Jahre bzw. 120.000 Kilometer Garantie.

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Smart EQ

Smart EQ Front

  • Leistung: 60 kWh
  • Normverbrauch (kombiniert nach WLTP): 17,4 kWh/100 km
  • Reichweite: 133 km
  • Grundpreis: 21.940 Euro
  • Gesamtkosten: 355 Euro pro Monat

Den Smart EQ gibt es zu einem Grundpreis von 21.940 Euro.

Reichweite: Die neuen Smart-Modelle fortwo- und forfour haben jedoch nur 17,6 kWh Kapazität. Im Vergleich zu den Volkswagen VW e-up sowie Seat mii-eletric und Skoda citigo e hat die neue Smart-EQ-Generation damit einen großen Reichweitennachteil – sie kommt laut Herstellerangaben auf 133 Kilometer pro Akku-Füllung – was meist nur im Stadtverkehr sinnvoll ist.

Laden: Der Akku des Smart EQ ist sehr klein und lässt sich schnell aufladen. Mit dem 22-kW-Lader (gegen Aufpreis erhältlich) sind die Batterien des Kleinstwagens bei einem Ladezustand von zehn Prozent nach etwa 40 Minuten an einem Typ-2-Anschluss wieder zu 80 Prozent geladen. Anders ist es mit dem serienmäßigen 4,6-kW-Laden – hier dauert das Laden 3,5 Stunden; an der Haushaltssteckdose sechs Stunden. Die Ladeverluste liegen bei rund 18,4 kWh/100 km.

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Renault Twingo Electric

Renault Twingo Electric Front

  • Leistung: 60 kWh
  • Normverbrauch (kombiniert nach WLTP): 16,0 kWh/100 km
  • Reichweite: 190 km
  • Grundpreis: 21.790 Euro
  • Gesamtkosten: 396 Euro pro Monat

Auch der Renault Twingo Electric ist ein Stadtwagen. Der Grundpreis liegt bei 21.790 Euro – Renault hat zudem den Umweltbonus auf 10.000 Euro aufgerundet.

Der Kleinstwagen verfügt über eine Batterie mit einer Kapazität von 21,4 kWh. Um den Akku vollständig aufzuladen, sind 27,2 kWh nötig. Im Alltag und mit vollem Akku erreicht der Twingo Electric laut ADAC Ecotest damit eine Reichweite von rund 150 Kilometern. Im Stadtverkehr sollen bis zu 200 Kilometer möglich sein.

Der Stromverbrauch erreicht laut ADAC Ecotest im Durchschnitt 17,6 kWh pro 100 km, inklusive Ladeverluste. Daraus errechnet sich eine CO2-Bilanz von 88 g/km.

Laden: Der Renault Twingo Electric kommt ohne schnellen Gleichstromanschluss (DC) aus, reizt dafür aber das Wechselstrom-Potenzial (AC) vollständig aus. An einer geeigneten Ladesäule erreicht der kleine Franzose 22 Kilowatt – es dauert etwa eine Stunde, bis der Akku zu 80 Prozent geladen ist. An der weiter verbreiten 11-kW-Wallbox oder -Ladesäule benötigt er ungefähr doppelt so viel Zeit. Für CCS-Schnelllader, wie es sie an der Autobahn gibt, ist der Twingo Electric nicht geeignet.

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VW ID.3

VW ID.3 Elektroauto Front

  • Leistung: 107 kWh
  • Normverbrauch (kombiniert nach WLTP): 15,4 kWh/100 km
  • Reichweite: 426 km
  • Grundpreis: 35.460 Euro
  • Gesamtkosten: 555 Euro pro Monat

Der VW ID.3 ist das erste Elektroauto von Volkswagen. Das Basismodell mit einer 58-kWh-Batterie ist zum Listenpreis von 35.460 Euro abzüglich Umweltprämie erhältlich. Laut ADAC erreicht der Wolfsburger unter Idealbedingungen (geeignetes Fahrprofil, Stadtverkehr, mittlere Außentemperatur) zwischen 350 und 400 Kilometer Reichweite.

Verbrauch: Der Verbrauch liegt – einschließlich Ladeverluste – bei 19,3 kWh/100 Kilometer. Darauf ergibt sich eine CO2-Bilanz von 106 g/km. Am sparsamsten fährt der VW ID.3 im Stadtverkehr (16,1 kWh Stromverbrauch). Bei Autobahnfahrten und kalten Außentemperaturen steigt der Verbrauch rapide an, die Reichweite sinkt.

Hohe Ladeleistung: An Gleichstrom- (DC) Schnellladesäulen, wie es sie an Autobahnen gibt, sind bis zu 100 kW Ladeleistung möglich. Nach Messungen des ADAC dauert eine 80-Prozent-Ladung nur 35 Minuten. An AC-Säulen, etwa an einer Wallbox oder an Ladestationen in der Stadt, sind 11 Kilowatt möglich. Für eine Vollladung benötigt man rund 6 Stunden, bei 7,2 Ladeleistung steigt die Dauer auf neuneinhalb Stunden.

Kosten: Kaum Werteverlust, niedrige Fixkosten, gute Versicherungseinstufung, niedrige Betriebskosten und Ausgaben für Inspektion und Wartung: Geht man von einer fünfjährigen Haltedauer und einer gefahrenen Strecke von durchschnittlich 15.000 Kilometer pro Jahr aus, ist der VW ID.3 nach Abzug der Elektro-Kaufprämie deutlich günstiger als vergleichbare Golf-Modelle mit Verbrennungsmotor. Und auch im Vergleich zur Elektro-Konkurrenz fährt der VW vorneweg.

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Audi Q4 e-tron

Audi Q4 E-Tron 2021 Front

  • Leistung: 125 kWh
  • Normverbrauch (kombiniert nach WLTP): 17,3 kWh/100 km
  • Reichweite: 336 km
  • Grundpreis: 41.900 Euro
  • Gesamtkosten: 715 Euro pro Monat

Der Audi Q4 e-tron wird als SUV oder als Sportback in Coupé-Form angeboten. Es gibt ihn in zwei Akku-Größen, mit 52 bzw. 77 kWh, sowie in drei Motorisierungen.

Das Basismodell erreicht mit dem kleineren 55-kWh-Akku (netto 52 kWh) rund 350 Kilometer Reichweite (nach WLTP). Der Heckmotor leistet maximal 125 kW/170 PS. Das Modell mit der größeren 82 kWh-Batterie (netto 77 kWh) erreicht bei einem Stromverbrauch von 19,3 kWh/ 100 km (WLTP) rund 530 Kilometer Reichweite. Der E-Motor erreicht 150 kW/204 PS bei 31 Newtonmetern.

Ladeleistung: Der Q4 e-tron kommt in allen Modell- und Motorisierungsvarianten mit einem CCS-Ladeanschluss für Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC). Mit Ausnahme des Q4 35 e-tron, der nur über eine Ladeleistung von 7 kW verfügt, können alle anderen Q4-Modelle Wechselstrom mit 11 kW laden.

An den HPC-Säulen (DC) lädt der Elektro-SUV Q4 35 e-tron mit bis zu 100 kW Leistung, alle anderen Modelle mit maximal 125 Kilowatt. So kann in rund zehn Minuten Strom für ungefähr 130 Kilometer Strecke (WLTP) nachgeladen werden.

Kosten: Die Basisversion 35 e-tron gibt es ab 41.900 Euro, für das Coupé namens Sportback zahlt man noch einmal 2000 Euro drauf. Als Konkurrenten treten die hauseigenen VW ID.4 sowie der Skoda Enyaq auf, die in der Basisvariant 5000 bzw. 8000 Euro günstiger sind.

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Wann lohnt sich ein E-Auto?

Ein E-Auto lohnt sich unter ökologischer Perspektive, aber immer öfter auch in finanzieller Hinsicht. Die Anschaffungskosten sinken, die Akku-Leistungen steigen, die Unterhaltskosten sind im Vergleich zu Verbrennern niedrig. Durch konstant wachsende Stückzahlen, immer günstigere Akkus und das wachsende Angebot können die Kosten künftig durchaus weiter stark sinken.

Die Mittelklasse- und Kleinwagen lohnen sich mittel- und langfristig dank der wesentlich niedrigeren Unterhaltskosten. So überzeugen die Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern durch ihre niedrigen Inspektionskosten. Verglichen mit den Benzinpreisen ist das Laden mit Strom günstiger, auch wenn die Preise stark vom Stromanbieter sowie vom Verbrauch des jeweiligen Fahrzeugmodells abhängen. Anders als beim Benzin gibt es bei Elektroautos jedoch vielerorts die Möglichkeit, sein Fahrzeug an kostenlosen Ladestationen zu laden.

Bei E-Autos in oberen Preisregionen kann sich der Kauf unmittelbar rentieren, auch dank diverser Prämien und Förderungen durch die Bundesregierung und die Hersteller, die die Kosten für die Anschaffung eines Elektroautos verringern, zum Beispiel die sogenannte Umweltprämie (bis zu 9.000 Euro ab einem Listenpreis von 40.000 Euro).

Fazit

Die Entwicklung auf dem Markt von Elektrofahrzeugen ist äußerst dynamisch. Der Trend geht eindeutig in Richtung umweltfreundlicher Elektromobilität – und das wirkt sich auch auf die Produktion und die Preise von Elektroautos aus. Kosten sinken, Akkus werden leistungsfähiger, neue Lademöglichkeiten kommen hinzu. Die Reichweite gleicht sich immer stärker an die von Verbrenner-Fahrzeugen an.

Wer sich Gedanken über die Anschaffung eines Elektroautos macht, sollte bei der Frage des Preises nicht allein auf die Anschaffungskosten achten. Mittel- und langfristig spielen auch der Unterhalt und der Wertverlust eine wichtige Rolle.

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