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Reparaturen beim Leasing

Ihr Leasingfahrzeug muss in die Werkstatt? Was Sie bei der Reparatur zu beachten haben und wer für die Kosten aufkommt, erklären wir im Folgenden.

Wie für jedes andere Auto, so gilt auch für den Leasingwagen: Eine regelmäßige Wartung spart Kosten. Achten Sie aber bei einem geleasten Fahrzeug darauf, Reparaturen immer von einem Fachmann durchführen zu lassen. Nicht fachgerechte Reparaturen werden dem Leasingnehmer nach Ende der Laufzeit in jedem Falle in Rechnung gestellt.

Tipps für die Wartung eines Leasingfahrzeuges

Wie schon erwähnt, sollte ein Leasingfahrzeug regelmäßig, nach Vorgabe des Herstellers, zum Kundendienst, um Kosten zu sparen. Folgende Dinge sollten Sie außerdem berücksichtigen:

  • Schauen Sie in Ihrem Vertrag nach, ob es eine Werkstattbindung für das Auto gibt. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich beim Leasinggeber.
  • Lassen Sie die Reparatur und den Kundendienst am besten von einer Herstellerwerkstatt durchführen. Nur so besteht eine sichere Garantie, dass die Arbeiten fachgerecht durchgeführt werden.
  • Achten Sie darauf, dass jede Inspektion und Wartung ins Checkheft des Leasingfahrzeuges eingetragen werden. Das Heft dient der Dokumentation und muss am Ende des Leasingvertrages mit in die Unterlagen für den Leasinggeber.
  • Heben Sie die Rechnungsbelege auf, damit Sie die Kosten und Reparaturen auf einen Blick parat haben.

Behandeln Sie das Fahrzeug, als sei es Ihr eigenes, auch wenn Sie nicht vorhaben, das Auto nach Ende des Vertrages zu übernehmen.

Wer bezahlt im Normalfall für die Reparaturen?

Viele Leasinggeber bieten im Leasingangebot ein Paket mit Wartungs- und Reparaturservice an. Ob das so ist, sollten Sie vor der Unterschrift des Leasingvertrages prüfen und gegebenenfalls mit dem Leasinggeber verhandeln.

Besonders die regelmäßige Wartung ist sinnvoll, um Kosten im Nachgang zu vermeiden. Schäden, die dadurch entstehen, dass Wartungen und Inspektionen im empfohlenen Zeitfenster nicht wahrgenommen werden, können Ihnen nach Rückgabe des Fahrzeuges vom Leasinggeber in Rechnung gestellt werden.

Nicht selten gibt es gerade wegen der Reparaturen nach Aufgabe des Leasingvertrages Ärger. Je genauer die Reparaturdokumentation stattgefunden hat, desto wahrscheinlicher lässt sich ein solcher Ärger vermeiden.

Eine genaue Dokumentation erspart beiden Seiten Ärger

Auch im Hinblick auf das sogenannte Andienungsrecht ist die genaue Auflistung der Reparaturen und Wartungen des Leasingfahrzeuges wichtig. Das Andienungsrecht ist in einfachen Worten das Recht des Leasingnehmers, das Auto zum Ende der Vertragslaufzeit zu übernehmen. Er ist laut Andienungsrecht sogar dazu verpflichtet. Auf Wunsch kann der Leasinggeber das Auto auch anderweitig verkaufen, er muss es aber nicht.

Der kluge Leasingnehmer achtet schon alleine deshalb auf eine ordnungsgemäße Wartung des Fahrzeuges, um den Wiederverkaufswert so gut wie möglich zu erhalten und so dem Leasinggeber ein attraktives Angebot machen zu können, wenn er das Fahrzeug nicht selbst behalten möchte.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass in der Regel der Leasinggeber die Kosten für Reparaturen übernimmt. Es ist allerdings die Aufgabe des Leasingnehmers, diese fachgerecht durchführen zu lassen und ordentlich zu dokumentieren.

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