Wie überbrücke ich mein Auto richtig?

Für den Start Ihres Autos benötigen Sie eine Autobatterie, die ausreichend geladen ist. Diese muss genügend Energie führen, um den Anlasser zu drehen und so den Motor zu zünden. Wenn die Batterie versagt, lässt sich der Motor allerdings dennoch starten - indem Sie die Batterie überbrücken.

Wenn das Anlassen eines Kraftfahrzeuges nicht klappt, kann dies verschiedene Ursachen haben:

Warum startet mein Fahrzeug nicht?

  • Der Kraftstofftank ist leer. In diesem Fall müssen Sie sich abschleppen lassen. Das Überbrücken kann in diesem Fall nicht funktionieren. Als Alternative zum Abschleppen können Sie das Fahrzeug mit einem Kanister betanken.
  • Ist der Anlasser kaputt, ist die Starthilfe ebenfalls nicht möglich. Bei dieser wird nur die Batterie überbrückt. Einen defekten Anlasser können Sie nicht überbrücken.
  • Springt das Auto nicht an, müssen Sie auch an einen Motorschaden denken. Die Diagnose kann häufig nicht vor Ort gestellt werden. Sollte das Überbrücken keinen Erfolg bringen, können Sie den ADAC rufen, mit dem Sie Ihren Wagen in eine Werkstatt oder nach Hause abschleppen lassen können.
  • Eine defekte Batterie können Sie mit einem Starthilfekabel überbrücken. Wenn Sie dieses richtig anschließen, können Sie den Motor ganz normal starten. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie während der Fahrt den Motor nicht abwürgen. In diesem Fall brauchen Sie erneut Starthilfe. Eine defekte Batterie lädt sich während der Fahrt nicht ausreichend auf.

Was Sie beim Überbrücken beachten müssen

Möchten Sie das Fahrzeug selbst überbrücken, müssen Sie einige wichtige Dinge beachten. Bevor ein Fahrzeug mit intakter Batterie Starthilfe leisten kann, sollten Sie die Bordspannung beider Autos vergleichen. Sie sollte gleich sein. In der Regel hat ein Kfz eine Bordspannung von 12 Volt. Sie benötigen ein Starthilfekabel, das Sie im Zubehörhandel für Fahrzeugteile oder an einer Tankstelle kaufen können.

  1. Schalten Sie den Motor des Fahrzeugs, das Überbrückungshilfe leistet, aus.
  2. Schalten Sie bei beiden Fahrzeugen die Klimaanlage, die Lüftung, das Licht und die Multimediaanlage aus, um Strom zu sparen.
  3. Nutzen Sie das Überbrückungskabel. Es ist mit einem Pluspol und einem Minuspol ausgestattet. Diese sind in der Regel mit roter und schwarzer Farbe gekennzeichnet.
  4. Klemmen Sie die Kabel unbedingt in der richtigen Reihenfolge an. Andernfalls können Sie einen Kurzschluss verursachen, bei dem im schlimmsten Falle das Fahrzeug zu brennen beginnt.
  5. Das rote Kabel verbinden Sie mit dem Pluspol des Fahrzeugs, das Starthilfe geben möchte. Das andere Ende koppeln Sie mit dem Pluspol des Autos mit der leeren Batterie. Ist die Batterie nicht im Motorraum untergebracht, nutzen Sie die entsprechenden Pole, die Sie immer im Motorraum finden.
  6. Verbinden Sie das schwarze Kabel mit dem Minuspol der intakten Batterie. Das andere Ende klemmen Sie an den Motor des Fahrzeugs mit der defekten Batterie an.
  7. Suchen Sie eine Stelle am Motor aus, die nicht mit einer Lackierung versehen ist. Die Kabel müssen in ausreichendem Abstand vom Zahnriemen, vom Keilriemen von den Lüftern angebracht werden. Andernfalls können die Bauteile beschädigt werden.
  8. Starten Sie nun zuerst das intakte Fahrzeug und danach das Auto mit der defekten Batterie. Der Start sollte ohne Probleme klappen.

Wenn Sie einmal überbrückt werden mussten, sollten Sie kurzfristig eine neue Batterie kaufen. Benötigen Sie eine Standardgröße, können Sie diese direkt beim ADAC kaufen und direkt vor Ort einbauen lassen.

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