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BMW K 1200 R

Die BMW K 1200 R - das leistungsstärkste Serien-Muscle-Bike

Im Rahmen der Intermot präsentiert BMW am 15. September 2004 die K 1200 R. Die Motorräder werden im BMW-Werk in Berlin gefertigt und stehen seit dem 4. Juni 2005 in den Verkaufräumen der Händler. Technisch ist die werksintern genannte K43 an die K 1200 S angelehnt. Der größte Unterschied besteht aus der komplett fehlenden Verkleidung. Auf jegliche Art von Windschutz wird verzichtet. Die Leistungsentfaltung des Motors modifiziert BMW. Das Aggregat in der K 1200 R leistet 4 PS weniger. Der Unterschied wird durch das Verkürzen der Übersetzung ausgeglichen. Der breitere und der kürzere Tank ergeben eine aufrechtere Fahrposition. Dies erlaubt ein deutlich verbessertes Handling. Das Nachfolgemodell, die BMW K 1300 RR, präsentiert BMW 2008 auf der Intermot und produziert dieses ab 2009 in Berlin-Spandau

Die Technik der BMW K1200 R

Der wassergekühlte Vierzylinder-Reihenmotor arbeitet mit vier Ventilen und zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinder sowie einem Drei-Wege-Katalysator. Dadurch wird die Abgasnorm Euro-3 unterschritten. Die Einspritzung erfolgt elektronisch. Die Zylinderbank verlagern die Ingenieure um 55 Grad nach vorne und ermöglichen einen extrem tiefen Schwerpunkt. Bei 10.250 U/min steht eine Leistung von 163 PS bereit. Das maximale Drehmoment von 127 Nm erreicht die BMW bei 8.250 U/min. Die 211 kg schwere Maschine erzielt damit eine Höchstgeschwindigkeit von 262 km/h. Durch den fehlenden Windschutz ist die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h von größerer Bedeutung. Diese absolviert die BMW K 1200 R in beeindruckenden 2,8 Sekunden. Die Stärken des Motors liegen jenseits der 3000 U/min. Ab diesem Bereich steht reichlich Leistung für den Fahrer bereit. Der Verbrauch liegt bei 5,5 Litern auf 100 km, sofern eine Geschwindigkeit von 120 km/h eingehalten wird. Die Kraftübertragung erfolgt per Sechs-Gang-Getriebe und Kardanantrieb an das Hinterrad. Das lästige Nachspannen der Kette entfällt.

Das Fahrwerk und die Bremsanlage der K 1200 R

In der K 1200 R kommt ebenso wie in der K 1200 S vorne das Duolever-System zum Einsatz. Ein Zentralfederbein übernimmt die Führung des Vorderrades. Eine Einarmschwinge mit Paralever sorgt am Hinterrad für den Kontakt zur Fahrbahn. Gegen Aufpreis ist die elektronische Fahrwerksabstimmung erhältlich, die per Knopfdruck die optimal zur Fahrsituation passenden Einstellungen umsetzt. Die Bremsanlage verzögert die Fahrt auch in brenzligen Situationen sicher. Am Vorderrad ist eine Doppelscheibenbremse mit 320 mm Durchmesser verbaut. Das Hinterrad verzögert eine Einscheibenbremse mit einem Durchmesser von 265 mm. Für zusätzliche Sicherheit insbesondere bei schlechten Witterungsverhältnissen sorgt das optionale ABS-System.