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BMW R 25

BMW R 25

Die BMW R 25 ist das Modell eines Motorrads des deutschen Kraftfahrzeugherstellers BMW. Die Maschine wurde zu Beginn der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts als Modifikation des Vorgängers R 24 mit 12 PS produziert, dessen Vorgänger R 23 wiederum mit 10 PS bei 5400 Umdrehungen pro Minute zwischen 1938 und 1940 gefertigt wurde. Die BMW R 25 war mit etwa 12 PS recht schwach motorisiert. Allerdings stellte die Maschine mit der konsequenten Beibehaltung des längs eingebauten Motors samt Kardanantrieb - das gleiche Antriebskonzept wie bei den Zweizylindern - und dem einen aufrechtstehenden Zylinder das Muster für eine ganze Reihe von kleinen BMW-Motorrädern mit 250 Kubikzentimetern dar. Bis 1965 wurden diese in mehreren modifizierten Neuauflagen produziert.

Die Motorisierung der BMW R 25

Bei der BMW R 25 war der längs eingebaute Einzylinder Viertakt-Motor mit außen neben dem Graugusszylinder in verchromten Stahlrohren laufenden Stoßstangen und einer seitlichen Nockenwelle ausgestattet. Die Stoßstangen betätigen die Kipphebel im Zylinderkopf aus Aluminiumguß, die die hängenden Ventile betätigen (OHV). Die Kolbenbolzen lagern wie die Kipphebel in Bronzebuchsen. Die Kurbelwelle treibt die Nockenwelle über eine einfache Kette an. Die in der Ölwanne montierte Ölpumpe ist eine Zahnradpumpe, die über einen Schneckentrieb von der Nockenwelle angetrieben wird.

Der Antriebsstrang der BMW R 25 erfordert am Getriebeausgang ein elastisches Drehmoment-Übertragungselement. Bei der BMW R 25 ist darüber hinaus noch eine schwarze Gummi-Vierlochscheibe am Zweifingerflansch des Getriebes aufgeschoben. Hierdurch wird das Drehmoment der Getriebeausgangswelle auf die Zweifingeraufnahme der Kardanwelle übertragen. Wie bei den Nachfolgern der BMW R 25 ist diese Vierlochscheibe aus Gründen der Stabilität mit einem umlaufenden verchromten Stahlring versehen. Die Kardanwelle zum Hinterrad ist freilaufend und hochglanzverchromt. Bei der BMW R 25 wurde das am Winkelgetriebe befestigte Kreuzgelenk der Kardanwelle gegen Staub mit einer Schraubkappe aus Aluminium abgedeckt. Ein mit der Welle rotierender Dichtungsgummi läuft gegen diese Schraubkappe, der lose Verschmutzungen aus dem Kardangelenk fernhält. Das Winkelgetriebe im Alugusskorpus war, um Laufruhe zu gewährleisten, mit einem Kegelradgetriebe in einer 90 Grad-Umlenkung bestückt.