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BMW R 80

BMW R 80 - mehrere Versionen erhältlich

Die Bezeichnung „BMW R 80" wird in der Regel zusammen mit einem Kürzel verwendet, das den jeweiligen Typ kennzeichnet. Eine BMW R 80 (ohne Zusätze) gab im Unterschied zur BMW R 100, die 1980 bis 1984 gebaut wurde, nicht. Damit könnten die Modelle R 80/7, R 80 G/S, R 80 ST oder R 80 LT sein. Das älteste Modell ist die BMW R 80/7, die 1977 bis 1983 hergestellt wurde. Dieses Modell zeigt sich noch im Design der vergleichsweise traditionellen Serie „Strich sieben". Der 797 ccm große Motor hat 50 PS, eine auch bei den späteren Modellen realisierte Leistung. Von diesem Modell baute BMW 17.703 Exemplare.

BMW R 80 G/S - der Überraschungserfolg

Mit der R 80 G/S wagte BMW einen Aufbruch zu neuen Ufern und gewann. Dieser Typ begründete die Motorradkategorie der schweren Reiseenduros. Mehrmals konnten sportliche Varianten sogar die Rallye Paris Dakar gewinnen. Die mit 192 kg schwere Maschine ist immer noch für Schotterpisten geeignet. Wie bekannt, sind die Boxermotorräder von BMW sehr langlebig, sodass sich auch bei älteren Exemplaren mit höherer Laufleistung das Risiko in Grenzen hält, zumal die Ersatzteilversorgung weitgehend gesichert ist.

BMW R 80 ST - wenig beachtete Straßenversion

Die BMW R 80 ST war 1982 bis 1984 die Umsetzung der beliebten R 80 G/S für die Straße. Die Änderungen betreffen hauptsächlich ein 19 Zoll statt 21 Zoll großes Vorderrad, kürzere Federwege und Straßen- statt Stollenreifen. Auch das Design wurde etwas angepasst, aber nicht grundlegend verändert. Dieses Modell war eigentlich eine logische Ableitung, da auch die G/S eher selten im Gelände bewegt wurde. Die urige Enduro kam aber beim fahrenden Volk deutlich besser an.

BMW R 80 RT - auf großer Fahrt

Als weitere Version baute BMW über den ungewöhnlich langen Zeitraum von 1982 bis 1995 die Tourenversion R 80 RT. Diese Ausführung verfügt über eine großflächige Vollverkleidung mit hoher Scheibe. Dadurch bietet der Tourer besonders guten Wind- und Wetterschutz. Technisch ähnelt die RT der ST. Die Unterschiede liegen im Detail: So besitzt der Tourer statt einer einfachen eine zweifache Scheibenbremse und einen größeren Tank. Bis 1984 hat die RT hinten zwei Federbeine. Danach wurde sie mit Monolever wie die G/S und ST ausgestattet.