Gebrauchte Honda Hornet Motorräder bei AutoScout24 finden

Honda Hornet

Die Honda Hornet 600 gibt es seit 1998 auf dem Markt. Traditionell ist sie ein Naked Bike mit exakt dessen Optik, leistungs- und fahrwerksmäßig tendiert "die Hornisse" (= englisch "hornet) aber eindeutig in Richtung Sport. Die Honda Hornet 600 ist ein Mittelklasse-Motorrad für die etwas eiligere Kundschaft, ohne die bunte Rennoptik einer CBR 600 F oder gar CBR 600 RR. Mit 8.590 Euro Kaufpreis ist die Hornet zudem die preisgünstigste Möglichkeit, eine neue Honda mit über 100 PS Motorleistung zu bewegen. Der Motor ist nämlich der gleiche wie in der 400 Euro teureren CBR 600 F. Er leistet 102 PS bei 12000 Umdrehungen pro Minute. Der Vierzylinder entwickelt sein höchstes Drehmoment von 64 Newtonmetern ebenfalls sehr spät - bei 10500 Touren. 230 km/h Spitze schafft die nackte 600-er, ob diese Geschwindigkeit auf einem unverkleideten Motorrad ein Vergnügen ist, sei dahingestellt. Da macht es schon deutlich mehr Spaß, auf kurvenreichen Landstraßen den spontan hoch drehenden Motor und das leicht schaltbare Sechsganggetriebe zu bemühen und sich über das supereinfache Handling, den recht angenehmen Federungskomfort und die bissigen Bremsen zu freuen. Das ist Motorradfahren pur! Mehr ist wirklich nicht nötig, mit der Honda Hornet muss man auf nichts verzichten, höchstens auf ein auffälliges Design. Knapp vier Zentner wiegt die Hornet, die Sitzhöhe von 800 Millimetern ist ein guter Kompromiss, um es fast jeder Fahrer- und Fahrerinnengröße Recht zu machen. Der Tank fasst praxisfreundliche 19 Liter, anderswo ist man schon zu deutlich kleineren Spritbunkern übergegangen. Im Test gegen die Yamaha Fazer8 (631 Punkte), die Suzuki Bandit (590 Punkte) und die Kawasaki Z 750 (599 Punkte) hat die Honda Hornet mit 640 Punkten die Nase vorn. Bis auf die ungünstige Versicherungseinstufung ist eine 600-er Honda Hornet in den Unterhaltskosten sehr moderat.

Eine gebrauchte Honda Hornet kaufen lohnt sich!

Auch wer sich die Honda Hornet gebraucht kaufen möchte, sieht sich einem nicht überteuerten Angebot gegenüber. Natürlich heißt es beim Gebrauchtkauf grundsätzlich: aufpassen. Besonders hitzige Vorbesitzer, die etwas von "Nordschleife Nürburgring unter 11 Minuten" nuscheln, sind mit Vorsicht zu genießen. Auch bei wenig professionell wirkenden Umbauten sollte vom Kauf Abstand genommen werden. Am sichersten, aber auch am teuersten ist natürlich der Gang zum Händler. Eine Vorführmaschine mit Erstzulassung März 2010 und 4000 Kilometern Laufleistung wird für 6.590 Euro angeboten. Aus privater Hand - jedoch ohne Gewährleistung - gibt es die Hornet natürlich deutlich günstiger. Ein Modell von 2003 mit 35000 Kilometern auf dem Tacho und versicherungsgünstigen 95 PS kostet dann deutlich weniger als 3.000 Euro.