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Kawasaki GPX 750 R

Die Kawasaki GPX 750 R - Sportliche Asketin

Schlicht und asketisch wirkt die GPX 750 R von Kawasaki. Doch dahinter steckt ein kraftvoller Motor, der die Maschine rasant beschleunigt. Ein großer Erfolg war die Japanerin nicht - nach nur einem Jahr wurde sie nicht mehr produziert.

Der kurze Auftritt der Kawasaki GPX 750 R

Dezentes Äußeres, aber jede Menge Kraft hinter der zurückhaltenden Fassade: So präsentierte sich die Kawasaki GPX 750 R bei ihrer Premiere im Jahr 1987. Ihr war allerdings nur ein kurzes Leben beschieden, denn schon 1988 stellten die Japaner die Produktion der Maschine wieder ein.

Ein neuer Motor für die Kawasaki GPX 750 R

Seinem neuen Modell spendierte Kawasaki Ende der 1980er Jahre eine ganze Reihe von Innovationen. Der e10-unverträgliche Motor zum Beispiel vollkommen neu konstruiert. Mit dem Triebwerk des Vorgängers hatte der neue Motor also kaum noch etwas gemeinsam. Kopfdichtung und Zylinder, Platzierung des Antriebs für die Nockenwellen: Von vorne bis hinten stellte der 742 Kubikzentimeter große Vierzylinder eine Neuerung dar.

Kawasaki GPX 750 R: Enorme Drehfreude

Wer schon einmal eine GPX 750 R unter sich hatte, wird sicher die enorme Drehfreude der Maschine in Erinnerung haben. 14.500 Umdrehungen soll der Motor tatsächlich schaffen. Die Konstrukteure von Kawasaki bauten allerdings eine Begrenzung ein, die bei 12.200 Umdrehungen Schluss macht. Auf jeden Fall beschleunigt die GPX 750 R kraftvoll und lässt so manches auf dem Papier gleichwertige Modell anderer Hersteller links liegen. Trotz der großen Kraft hält sich die Geräuschentwicklung in engen Grenzen - gut für die Anwohner der Straße und für die eigenen Nerven.

Ungewöhnlich viel Komfort mit der Kawasaki GPX 750 R

Wenn bei Motorrädern oder Autos von einer sportlichen Federung die Rede ist, dann bedeutet das meist: Das Fahrwerk ist extrem straff, von Komfort keine Spur. Bei der GPX 750 R ist das anders. Obwohl Kawasaki die sportliche Note betont, haben die Konstrukteure die Federung ungewöhnlich weich gestaltet. Auch die Polsterung des Sitzes ist sehr bequem. So wird also auch die Fahrt auf holprigen Straßen nicht zu einer Bewährungsprobe. Gebraucht sind die schlanken Maschinen schon ab knapp 1.000 Euro zu kaufen.