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Kawasaki GPZ

Die Kawasaki GPZ - Sporttourer mit viel Kraft

Mit der GPZ von Kawasaki können Sie richtig Gas geben: Von null auf hundert geht es in weniger als fünf Sekunden. Und erst knapp unterhalb der Marke von 200 Stundenkilometern ist Schluss.

Die Kawasaki GPZ ist eher eine Mittelstreckenmaschine

Nach offizieller Lesart gehört die Kawasaki GPZ zur Gattung der Supertourer. Vor die Wahl gestellt, mit dieser schmalen Japanerin oder einer schwereren Reisemaschine auf Touren zu gehen, wird sich wohl niemand für die GPZ entscheiden. Sie eignet sich eher für kurze bis mittlere Strecken.

Schwachpunkt der Kawasaki GPZ ist die Federung

Ein besonders wichtiges Kriterium für lange Fahrten ist die Federung. Nur wenn sie wirklich gut ist, bleibt die Fahrt entspannt. Ausgerechnet bei der Federung patzt die GPZ jedoch. Auf kurzen und mittleren Strecken ist das problemlos zu verschmerzen - auf langen Touren eher nicht. Die Federung gilt zudem als nicht besonders langlebig. Wenn Sie sich für eine gebrauchte Kawasaki dieser Baureihe interessieren (ab knapp 1000 Euro zu kaufen), sollten Sie die Federn vor dem Kauf prüfen oder sie direkt nach dem Kauf austauschen.

Mit der Kawasaki GPZ von null auf hundert in 4,9 Sekunden

In Sachen Motorleistung gibt sich die GPZ keine Blöße: Der Hubraum ist 498 Kubikzentimeter groß und leistet 50 bis 60 PS. Auch auf Grund des vergleichsweise geringen Leergewichts von 196 Kilogramm reicht das für ansehnliche Fahrleistungen. So schafft die Kawasaki den Sprint von null auf hundert in 4,9 Sekunden. Ihr Maximum erreicht die Tachonadel erst bei 196 Stundenkilometern. Die Maschine nimmt sofort Gas an und geht beim kleinsten Impuls richtig ab. Gerade Einsteiger sollten also Vorsicht walten lassen und ihr fahrerisches Können nicht überschätzen.

Abgasnorm verfehlt bei der Kawasaki GPZ

Für Kawasaki war die GPZ durchaus eine Erfolgsgeschichte. Die Japaner boten die Sporttourer zwischen 1987 und 2004 in der Bundesrepublik an und konnten in dieser Zeit 24.000 Kunden überzeugen. So stellten die Japaner den Verkauf schließlich nicht aus Mangel an Interessenten ein, sondern weil die GPZ die europäischen Abgasnormen nicht erfüllt. In den USA ist die leichte Maschine hingegen bis heute zu haben. Der Verbrauch liegt bei etwa 5,5 Litern auf 100 Kilometern. Da der e10-unverträgliche Tank 18 Liter Normalbenzin fasst, ergibt sich eine ansehnliche Reichweite von gut 330 Kilometern. Noch längere Strecken wird wegen der erwähnten Defizite beim Komfort wahrscheinlich ohnehin kaum jemand mit der GPZ zurücklegen wollen.