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Kawasaki ZXR 400

Kawasaki ZXR 400

Mit der Kawasaki ZXR 400 hat der japanische Motorradhersteller Kawasaki im Jahr 1989 ein weiteres Supersport-Motorrad auf den Markt gebracht, das ursprünglich vor allem für den Vertrieb in Japan bestimmt war. Wer eine Kawasaki ZXR 400 kaufen wollte, der konnte dies in Deutschland daher erst zwei Jahre später tun. Das beliebte Modell wurde bis 1999 produziert. Daher besteht derzeit nur die Möglichkeit, die Kawasaki ZXR 400 gebraucht zu erwerben. Als kleinere Variante der Kawasaki ZXR 750 verfügt die ZXR 400 lediglich über einen Hubraum von 398 cm³ und ist im Vergleich zum größeren Modell mit 185 Kilogramm (vollgetankt) auch deutlich leichter. Zu den signifikantesten Merkmalen der Kawasaki ZXR 400 gehören der auffallende Heckspoiler und die Ram-Air-Staubsaugerschläuche. Außerdem verfügt die Kawasaki ZXR 400 über eine Upside-Down-Gabel und einen Schlepphebel. Das heißt, die Ventile werden über einen Schlepphebel aktiviert und nicht über den Tassenstößel. Die Kawasaki ZXR 400 existiert in acht Baureihen. Von 1989 bis 1990 wurde die ZX 400-H1, im Jahr 1991 die ZX 400-L1, 1992 die ZX 400-L2, 1993 die ZX 400-L3, 1994 die ZX 400-L4, 1995 bis 1996 die ZX 400-L5, 1997 die ZX 400-L7 und von 1998 bis 1999 die ZX 400-L8 produziert. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich nur durch kleine technische Neuerungen und überwiegend durch das Design und das Dekor sowie durch die Art und Farbe der Lackierung. Es gibt sehr viele Menschen, die die Kawasaki ZXR 400 gebraucht kaufen – und das sicherlich nicht ohne Grund. Denn wie sich im Kawasaki ZXR 400 Test herausgestellt hat, begeistert das Modell durch ein ausgezeichnetes Handling und einen guten Windeinlass. Außerdem sitzt der Fahrer auf der Kawasaki ZXR 400 sehr sportlich, auch wenn im Kawasaki ZXR 400 Test gelegentlich die „zusammengefaltete“ Sitzposition des Beifahrers bemängelt werden. Des Weiteren hat der Kawasaki ZXR 400 Test gezeigt, dass die vorderen Doppelscheibenbremsen sehr bissig und wirkungsvoll sind. Im Bummeltempo ist das Fahrgefühl allerdings ein wenig durch das zu hart geratene hintere Federbein beeinträchtigt. Dieses Manko wurde ab dem Baujahr 1992 durch eine neue Federbeindämpfung kompensiert. Allgemein kann die Kawasaki ZXR 400 als eine Rennmaschine bezeichnet werden, die gefahren werden will und sich daher auf der Autobahn wohler fühlt als im Getümmel der Großstadt. Das sehr sportliche Motorrad erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 207 Stundenkilometern. Die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer erfolgt in 4,9 Sekunden. Die Kawasaki ZXR 400 E10 Verträglichkeit betreffend können noch keine Aussagen gemacht werden. Bis die Untersuchungen bezüglich der Kawasaki ZXR 400 E10 Verträglichkeit abgeschlossen sind, wird seitens des Herstellers empfohlen, den herkömmlichen Kraftstoff zu tanken.