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Yamaha FZ 6

Yamaha FZ 6 - beliebter Sporttourer

Mit der Yamaha FZ 6 Fazer hatte der japanische Hersteller ab 2004 eine sportliche und leistungsstarke 600er im Programm. Die FZ 6 löste die FZS 600 Fazer ab, eines der ersten drei Modelle dieser Serie. Allen Fazer gemein sind die sportliche Auslegung, ohne dass die Alltagstauglichkeit vernachlässigt wird, sowie der günstige Preis. Das heißt, die Yamaha FZ 6 ist mit einem sehr sportlichen Motor ausgerüstet, verfügt aber über ein alltagstaugliches Fahrwerk und eine Sitzposition für entspannte Fahrweise. Neben der Ausführung FZ 6 mit Verkleidung hat Yamaha auch die Version FZ 6-N ohne Verkleidung angeboten.

Drehzahl-hungriger Motor

Die FZ 6 der ersten Jahrgänge hat stolze 98 PS bei 12.000 U/min. Das Drehmoment von 63,1 Nm fällt ebenfalls erst sehr spät bei 10.000 U/min an. Damit zeigt sich die Yamaha FZ 6 als ausgesprochen drehzahlhungrige Maschine. Kein Wunder, ist doch der Motor von der supersportlichen Yamaha YZF-R1 abgeleitet, die bis zu 129 PS hat. Dieser Motor liegt hier in einer etwas alltagstauglicheren Variante vor, aber der grundsätzliche Charakter des Aggregats wurde erhalten. Bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen kann man durchaus leise und sparsam im Straßenverkehr mitschwimmen. Temperament entwickelt der Motor eben erst ab etwa 7000 U/min, aber dann richtig.

Mehr Sicherheit durch ABS

Mit dem Jahrgang 2006 hat Yamaha ABS eingeführt - ein wichtiges Plus für die Sicherheit. Ab 2007 verfügt das Motorrad über einen geregelten Katalysator und erreicht Euro 3, mit dem kleinen Nachteil, dass damit gleich 20 PS auf der Strecke blieben. Mit 78 PS ist die Yamaha FZ 6 aber immer noch gut motorisiert, zumal durch eine modifizierte Steuerung der Benzineinspritzung die Leistung im mittleren Drehzahlbereich besser geworden sein soll.

In der Fahrwerksabstimmung bewegt sich die FZ 6 auf der komfortablen Seite, erweist sich aber als stabil und neutral. Kleinere Unebenheiten bügelt das Fahrwerk einfach weg, und auch in beladenem Zustand hat es große Reserven bei Federung und Dämpfung. Wirtschaftlich von Vorteil sind die mit 10.000 km recht langen Wartungsintervalle. Gebraucht ist der beliebte Sporttourer zahlreich erhältlich.