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Yamaha FZS 1000

Yamaha FZS 1000 - großer Sporttourer mit Alltagstauglichkeit

Der japanische Fahrzeughersteller Yamaha hat unter der Bezeichnung Yamaha Fazer eine Reihe von Motorrad-Modellen zusammengefasst, die der Kategorie der Sporttourer angehören. Wegen ihrer vergleichsweise günstigen Preise, der Alltagstauglichkeit und der sportlichen Auslegung sind diese Modelle weit verbreitet. Die Yamaha FZS 1000 und später die FZ1 gehören dabei zu den Motorrädern mit dem größten Hubraum in dieser Modell-Reihe.

Sportlicher “Störenfried” auf zwei Rädern

Übersetzt man den Begriff Fazer, bedeutet er so viel wie belästigen, stören oder ärgern. Allerdings spielte Yamaha mit dieser Namensgebung nicht auf eine Lärm- oder Abgasbelastung an, sondern dürfte damit die Konkurrenz-Modelle gemeint haben. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre existiert die Modellbezeichnung “Fazer” bereits bei Yamaha. Den Anfang der Fazer-Familie machte 1985 die Yamaha FZX 750 Fazer. 1998 folgte die Einführung der FZS600 Fazer, die die Yamaha XJ als Einstiegsmodell ablöste. 2001 komplettierte letztlich das größte Modell der Familie, die Yamaha FZS 1000 Fazer die Modellpalette. Als tourentauglicher Ableger der Yamaha YZF-R1, deren Motor aus der 1999er Modellreihe in der großen Fazer als Antrieb diente, konnte sich das sportliche Motorrad schnell auf dem Markt etablieren.

Brachiale Antriebskraft und beste Fazer-Gene

Ein flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder mit insgesamt 20 Ventilen dient als Triebwerk für die Yamaha FZS 1000. Der 143 PS starke Motor mit einem Hubraum von 998 cm³ entwickelt ein maximales Drehmoment von 106 Nm bei 7.500 Umdrehungen pro Minute. Die sechs Gänge der Mehrscheiben-Ölbadkupplung sorgen jederzeit für eine optimale Leistungsentfaltung. Per Kette wird die Antriebskraft auf das Hinterrad übertragen. Vorne bügelt eine Teleskobgabel mit 43 mm starken Standrohren und einem Federweg von 140 mm die Unebenheiten der Straße spielend weg, hinten sorgt das Zentralfederbein an der Alu-Kastenschwinge mit 135 mm Federweg für tourentauglichen Komfort. Vorne und hinten ist die Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar. Eine Doppelscheibenbremse mit 2x4 Kolben und 298 mm Durchmesser vorne sowie eine Einscheibenbremse mit 267 mm und zwei Kolben hinten beißen bei Bedarf kraftvoll zu und sorgen so für eine sichere Verzögerung. Obwohl sie lediglich ein Trockengewicht von 208 kg auf die Waage bringt, stellt die Sitzhöhe von 820 mm vor allem kleinere Piloten durchaus vor eine Herausforderung, das Fahrzeug sicher zu handlen.

Jede Menge Fahrspaß bei jeder Geschwindigkeit

Die Yamaha FZS 1000 erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Der überaus kräftige Motor der Fazer überzeugt aber nicht nur bei Rennstrecken-Geschwindigkeiten, sondern macht auch bei Bummeltempo viel Spaß. Sehr kräftig und trotzdem überaus kultiviert geht das Triebwerk ans Werk und eine spezielle Motorhalterung vorn dämpft die Vibrationen und versteift zugleich das Fahrwerk. So wird die Yamaha FZS 1000 zu einem zuverlässigen und komfortablen Partner auf kurzen und langen Toure