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Yamaha FZS 600

Yamaha FZS 600 - viel Leistung fürs Geld

Die Yamaha FZS 600 wurde 1998 eingeführt als erste 600er der Fazer-Serie. Das ist der Beiname einer Typenreihe von Sporttourern, also von Maschinen, die sportliche Fahreigenschaften haben, ohne dass dabei die Alltagstauglichkeit vernachlässigt wird. Die Yamaha FZS 600 löste damals die XJ 600 ab, ein beliebtes Mittelklasse-Motorrad. Als Motor wird der überarbeitete Antrieb des früheren Supersportlers FZR 600 verwendet, der es in diesem Motorrad auf 95 PS bringt.

Im Vergleich zu einem gleichzeitig angebotenen Supersportmodell hat die FZR 600 gerade drei PS weniger Leistung, aber dafür etwas mehr Durchzugskraft. Dabei bleibt der Charakter des Sportmotors erhalten, der erst bei höheren Drehzahlen munter wird, aber dann richtig. Bei 8000 U/min fängt der richtige Schub an und endet erst jenseits der 11.000 U/min. Im Alltag lässt sich das Motorrad aber auch gut mit der halben Drehzahl bewegen. Schließlich braucht man das volle Potenzial eines Sportmotors die allermeiste Zeit nicht.

Alltagstaugliche Auslegung

Im Unterschied zu einem Supersportler ist das Fahrwerk nicht kompromisslos auf schnelle Rundenzeiten ausgelegt. Es reist sich durchaus komfortabel auf der Yamaha FZS 600. Das Motorrad bietet eine entspannte Sitzposition, mit der sich auch längere Touren angenehm zurücklegen lassen. Auch die Federungsabstimmung liegt eher auf der komfortablen Seite. Die Telegabel lässt sich in der Federbasis einstellen und damit dem eigenen Fahrstil anpassen. Eine Klasse für sich sind die Bremsen, die feinfühlig ansprechen und bei vollem Zugriff fest zubeißen. Diese Bremsen der Yamaha FZS 600 stammen ursprünglich von der stärkeren YZF 1000 R.

Das erste größere Facelift bekam die Yamaha FZS 600 zum Modelljahr 2002. Da wurde die Fahrzeugfront umgestaltet zu einer Halbschalenverkleidung mit einem verlängerten Bug, der sogenannten „Langnase". Die Form des Tanks wurde an die der Verkleidung angepasst. Die Auspuffanlage besteht nun aus rostfreiem Edelstahl. Daneben wurden noch einige Details geändert, wie etwa fünffache Verstellbarkeit des Handbremshebels und längere Spiegelausleger.

2004 wurde die Yamaha FZS 600 abgelöst durch die FZ6 Fazer, die das Konzept „Sportmotor im zivilen Fahrwerk" nahtlos fortsetzt. Weil das Motorrad neu gut verkauft wurde, stehen gebraucht nun zahlreiche Maschinen zur Wahl. Die Preise bewegen sich meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Für eine so potente Maschine ist das günstig.