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Yamaha RD 400

Yamaha RD 400 - ein weiteres Zweitaktmotorrad

Mit der Yamaha RD 400 hat der bekannte Motorradhersteller Yamaha ein weiteres Zeitaktmotorrad in den Jahren 1977 und 1978 eingeführt. Es ergänzt beispielsweise die Yamaha RD 250, die ebenso von den Japanern in diesem Segment angesiedelt wurde. Intern bezeichneten die Japaner das Motorrad als 1A3. Mit dem neuen Modell löste Yamaha das Vorgängermodell RD 350 ab. Es war auf dem Markt vor allem auf Grund der sehr eng gestrickten Leistungsentfaltung bekannt. Die luftgefühlte RD 350 galt darüber hinaus als engbandig. Schon zwei Jahre nach der Markteinführung entschied sich Yamaha bei der Yamaha RD 400 für eine Modernisierung. Mit ihr wurde die kontaktlose Transistorzündung in das Motorrad integriert. Zu den weiteren Neuerungen gehörte die Fußrastenanlage. Die Fußrasten verliefen unter jener Verbindung, die zwischen dem Auspuffkrümmer und dem Endschalldämpfer bestand. An dieser Konstruktion wurde rasch Kritik laut, denn gerade bei einer engagierten Fahrweise sorgte sie in Kurven für brisante Situationen.

Neues Design und technische Besonderheiten der Yamaha RD 400

1979 erhielt die Yamaha RD 400 von den Japanern schließlich auch ein neues Design. Nach der Modernisierung trugen die Maschinen intern die Baubezeichnung 2 R 9. Beide Versionen wurden auch weiterhin mit dickeren Zylinderkopfdichtungen angeboten. Gerade bei den Modellen, die mit einer Kontaktzündung bestückt waren, brannte der Kolbenboden immer wieder durch, wenn die Einstellung bei der Frühzündung vernachlässigt wurde. Bekannt waren die durchgebrannten Kolbenböden als „Sparbüchsen“. Die 2 R 9 der Yamaha RD 400 war nur kurz auf dem Markt zu finden. Schon im Jahr 1980 entschied sich Yamaha erneut für neue Modelle. Ab 1980 gab es überwiegend wassergekühlte Versionen. Damit wurde die Ära der luftgekühlten Zweitaktmotoren offiziell beendet.

Stärken und Schwächen von der Yamaha RD 400

Obwohl die Yamaha RD 400 recht erfolgreich war, wiesen Testberichte immer wieder auf Schwächen hin. Sie zeigten sich vor allem beim Fahrwerk. Darüber hinaus lagerte Yamaha bei der Yamaha RD 400 die Hinterradschwinge in Kunststoffbuchsen, die jedoch vorzeitig verschlissen. Außerdem lösten sie in der Lagerung immer wieder ein Axialspiel aus. Durch diese Fehler kam es zu Unruhen im Fahrwerk, die während der Fahrt als ein Pendeln wahrgenommen wurden. Um diese Schwäche bei der Yamaha RD 400 zu beheben, empfahlen die Experten eine Umrüstung auf Kegelrollenlager oder alternativ auf Bronzebuchsen.