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Yamaha VMAX

Der Geschwindigkeitshammer aus Nippon - die Yamaha V Max

Die Yamaha V-Max ist ein Motorrad im Stile eines klassischen Drag Bikes, das ursprünglich 1984 auf den Markt kam. Getreu der Bezeichnung waren Drag Bikes für harte Beschleunigungsrennen konstruiert und überaus potent unter der Abdeckung. Ein charakteristisches Merkmal war die besonders breite Bereifung.

Die Yamaha V-Max wird straßentauglich

Bald fanden Motorräder dieser Machart auch außerhalb der Rennstrecke Verbreitung, was Yamaha mit der V-Max nun zu kommerzialisieren versuchte. Der großvolumige und drehmomentstarke Vierzylinder-Motor mit 145 PS schuf dafür eine angemessene Grundlage, die für eine lange Produktionszeit sorgen sollte. Erst 2008 wurde die bis dahin nur geringfügig modifizierte V-Max durch eine komplett neue Version ersetzt. E10-Verträglichkeit ist bei diesem Modell natürlich gegeben.

Inspiration zur Yamaha V-Max aus Amerika

Um die Entwicklungsgeschichte der V-Max ranken sich Legenden. Bekannt ist vor allem, dass Yamaha-Projektleiter Akira Araki in den 1980er Jahren in den USA unterwegs war, um Inspiration für Neuentwicklungen zu sammeln. Dort sah Araki sogenannte „Bridge Races“, bei denen zwei Maschinen auf einer Kurzstrecke um jede Millisekunde kämpften. Kurz darauf regte Araki die Konzeption des V-Max Vorserienmodells im kalifornischen Santa Monica an. Mit einem ersten 1:1-Modell kehrte der Projektleiter nach Japan zurück und suchte nach einem passenden Motor.

Enthüllung der Yamaha V-Max in Las Vegas

Der Anspruch war hoch: Die Maschine sollte schnell beschleunigen und in der Geraden stark sein. Zunächst fand sich keine passende Motorisierung. Dann aber griff das Team um Araki auf den V4-Motor der damals in der Entwicklung befindlichen Yamaha XVZ 1213 Venture zurück. Nach zahlreichen Problemen wurde die Yamaha V-Max 1984 zur Marktreife gebracht und in der Glitzermetropole Las Vegas enthüllt.

Der Überraschungserfolg der Yamaha V-Max

Die Yamaha V-Max mit ihrem V-Boost-System fand bei Fahrern und Fachpresse weltweit großen Anklang und verkaufte sich sehr gut. Schnell verdiente sich die V-Max den Ruf des am schnellsten beschleunigenden Serienmotorrads der Welt. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um ein Motorrad aus Japan und nicht aus Amerika. Um einen Vertrieb in Europa zu ermöglichen, wurde die V-Max zunächst um ihr sagenumwobenes Boost-System beschnitten. Damit ging unweigerlich ein Leistungsabfall auf 98 PS einher. Gut erhaltene Maschinen der älteren Generationen können Sie heute unbedenklich für einen Bruchteil des Neupreises gebraucht kaufen.